14. Tag, Idyllwild

Heute hatte ich einen richtigen Durchhänger. Es war mir alles zuviel und alles fühlte sich so kompliziert an. Auch fühlte ich mich ziemlich alleine und der Aufgabe nicht gewachsen. Ich habe mich ca. bis 8.00 in meinem Zelt verkrochen und mich dann aufgerafft frühstücken zu gehen. Von da an ging es mir gleich besser. Habe andere Hiker getroffen und die Amerikaner sind einfach anders als wir Europäer, man kommt gleich mit ihnen ins Gespräch. Wir mögen dies als oberflächlich ansehen aber es macht es soviel einfacher in Kontakt zu kommen und alleine in ein Restaurant zu gehen.

Ich habe Food für die nächsten 5 Tage eingekauft, mir ein Zimmer für Morgen im Idyllwild Inn organisiert, eine Karte für Mount San Jacinto (jetzt geht es in den Schnee), meine Pakete die ich in San Diego aufgegeben habe auf der Post abgeholt und alle meine Sachen aufgefüllt.

Morgen wenn ich im Hotel bin werde ich alle meine Sachen durchgehen und reinigen. Damit dann alles wieder schön schmutzig werde kann 😁.

Als ich von der Post zurück kam stand Santa (David) da, er hat sein Zelt unwissentlich direkt neben meinem aufgestellt. Die Freude war beiderseits groß wie haben uns seit Mikes Place nicht mehr gesehen. Er wird morgen auch ins Idyllwild Inn ziehen und am Montag weiterlaufen. Habe ihm noch schnell gezeigt wo die Post ist damit er sein Paket abholen konnte und dann sind wir ein Bier trinken gegangen und haben auf unsere ersten 176 Meilen angestoßen.

So ich werde mich jetzt langsam in meine Tiefkühltruhe begeben und alles anziehen was ich zur Verfügung habe. Draussen ist es nass und neblig. Brrrrrrrr❄️❄️❄️.

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