17.04.2022 Valdesalor – 25.5 km

Heute bin ich mal wieder früh aufgestanden, denn es war eine längere Strecke heute und es sollte heiß werden. Um 7.00h war ich schon unten beim Frühstück und um 7.30 abmarschbereit.

Der Mond legt sich zur Ruhe

Ich hatte mir mit GPS eine Strecke erstellt, damit ich zurück zum Camino finde aber es war alles mit gelben Pfeil markiert. Jetzt weiß ich wenigstens wie man das macht.

Die Sonne geht auf

Letzte Nacht wat Vollmond und der Mond war immer noch gut sichtbar. Die Sonne versteckte sich noch ein bisschen und das war auch gut so.

Afrikanische Savanne?

Am Anfang bin ich immer voller Energie, dieser Wind trägt mich meistens die ersten 8km. Dann fängt mein Elan an zu schwinden und ich spüre meine Füße und werde immer langsamer. Am Nachmittag ist es dann vor allem eine Willenssache ins nächste Dorf zu kommen. Die anderen scheinen nicht so Energielöcher zu haben wie ich. Die kommen meist 2 Stunden vor mir an😟.

Es macht Spaß hier zu laufen

Der Weg war heute anfangs schön, teilweise wie in der afrikanischen Savanne. Dann war es eher öde der Weg verlief zwischen der Autobahn und der Nationalstraße. Das war auch der Moment wo meine Energie langsam nachließ. Am Schluss wurde es dann nochmals richtig schön.

Schafherde auf dem Weg

Ich kam an einem Sportflugpatz vorbei, klein und unscheinbar aber er hat eine traurige Geschichte. Im zweiten Weltkrieg wurden von hier aus nämlich die Flugangriffe der Deutschen gegen Gernika an der Nordküste gestartet. Gernika wurde fast ganz zerstört und es gab sehr viele Tote. Ich bin 2014 in Gernika vorbeigekommen als ich den Camino del Norte gelaufen bin.

Morgen sind es 12 km bis Caceres und ich weiß noch nicht, ob ich dort morgen anhalte oder die 22 km bis Cesar de Caceres laufen soll. Mal schauen wie ich mich morgen fühle. Caceres ist vor allem sehr schön und ist auf der Liste des Unesco Weltkulturerbes.

Der Sportflugplatz

Heute Abend war es ein wenig öde da das deutsche und dänische Pärchen nicht aufgetaucht sind. Ich habe dann mit Jean-Pierre gegessen aber das ist meist nicht so amüsant. Er ist etwas wortkarg und die Unterhaltung zwischen uns fließt nicht so. Irgendwann starren wir dann beide auf unsere Handys. Ist aber auch ok wenn man nicht das Gefühl hat, dass es anders sein muss.

Eine der drei römischen Brücken heute

Ich schlafe mal wieder in der Albergue und hoffe, dass ich schlafen kann. Es hat glaube ich ein paar Schnarcher hier. So lange sie die Schallmauer meiner Ohropax nicht durchbrechen ist aber alles ok.

Noch eine Brücke

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