30.04.2022 El Cubo de la Tierra del Vino – 20 km

Das ist doch mal ein Ortsname! Es soll der Eimer des Weinlandes heißen. Nur gibt es hier leider keine Reben mehr sondern nur Ackerland. Die Reben wurden im 19. Jahrhundert durch die Reblaus zerstört.

Der Weg ist gut markiert

Wir sind hier in einer Privatalbergue auf einem Hof. Es ist sehr schön hier. Was man vom heutigen Weg nicht sagen kann.

Heute kam wirklich keine Euphorie auf. Der Weg war langweilig und verlief den ganzen Tag neben der Autobahn und der Nationalstraße. Es brauchte vor allem eins nämlich Durchhaltevermögen.

Ich komme nur schon in Ekstase wenn ich ein paar Bäume sehe.

Meine Motivation war auf dem Tiefpunkt. Das einzig positive war , dass ich bis zum Schluss nicht auf Asphalt laufen musste.

Wir liefen hier durch die Meseta. Das heißt eine baumlose flache Ebene mit Ackerbau. Viele Felder lagen aber brach, einige waren grün, andere sogar gelb.

Ganz rechts die Autobahn, in der Mitte der Pilgerweg und links ein Landwirtschaftsweg. So sieht mein Tag heute aus.

Das interessanteste war, dass ich an einem Gefängnis durchlief. Ansonsten einfach langweilig. Eine Strecke die man einfach so schnell wie möglich hinter sich bringen muss.

Das Gefängnis

Um 14.15 war ich bereits in der Albergue. Steve, Aline und Ulrike saßen im Garten. Ich habe gleich mal ein Bier bestellt und dann eingecheckt.

Es kommt keine Freude auf heute

Heute haben wir Vollpension und wir kriegen bereits um 19.30 zu essen. Ich hätte noch Mittagessen sollen aber das ist irgendwie untergegangen und dan war es zu spät. Jetzt muss ich mich halt mit Clara, Chips und Oliven über Wasser halten.

Das Kreuz von Santiago

Ich hoffe, dass der Laden hier im 18.00 öffnet damit ich für morgen einkaufen kann. Es sind doch 31.5 km bis Zamora. Leider hat er nicht mehr geöffnet, morgen ist der 1. Mai ein Feiertag auch in Spanien.

Ich werde hier frühstücken, vielleicht kann ich mir ein Brötchen machen.