47. Tag, Tentsite, Meile 630.8, Höhe 1641m

Heute Nacht bin ich aufgewacht und meinte zu hören wie etwas an meinem Zelt knabbert. Wenn ich mich bewegt habe hat es aufgehört und sobald ich still war ging es weiter. Ich habe vorsichtig über den Sichtschutz des Moskitonetzes geschaut aber nichts gesehen. Vor meinem Zelt stehen nur meine Schuhe und Trkkingstöcke, der ganze Rest inkl. Rucksack ist im Zelt. Habe dann beschlossen, dass es wohl der Wind war… 

Als ich so wach lag überkam mich plötzlich die Angst, dass wir zu wenig Wasser dabei haben. Gemäß Waterreport kommt nach 8 Meilen die Willow Spring wo es einen Wasserhahn geben soll. Was wenn der Wasserhahn abgeschaltet ist? Dann müssten wir die ganzen 11 Meilen bis zum Landers Camp zurück laufen und hätten nicht genug Wasser. Ja solche Sachen sollte man besser nicht nachts überdenken, dass endet nur in Alpträumen. Am Morgen habe ich meine Bedenken mit Mermaid besprochen und wir haben im Water Report gesehen, dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt sollte der Wasserhahn abgedreht sein. Jeweils mit Umwegen verbunden aber verdursten werden wir nicht. Zudem ist uns das Wetter gut gesinnt, es ist kühler als die letzten Tage. 

Wir sind dann zuversichtlich losmarschiert und haben eine Stunde später unser obligates Frühstück abgehalten. Als wir um eine Kurve bogen war es mit den Bäumen plötzlich vorbei. Wir schauten mal wieder in die schattenlose Wüste. Das hatten also die weißen Seiten auf den Karten zu bedeuten, hmmm🤔. 

Wir kamen leicht und beschwingt den Berg hinunter und kamen zur Kelso Road wo traditioneller Weise ein Water Cache sein soll. Ja und tatsächlich da standen viele, viele Gallonen mit Wasser😍. Meine Ängste von zu wenig Wasser konnte ich nun endgültig begraben. Ich habe wieder auf 3.5lt aufgefüllt und es konnte weiter gehen. Vielen, vielen Dank liebe Trail Angels, die ihr selbstlos uns Hikern helft ohne uns überhaupt zu kennen. Ohne euch wäre dies alles nicht möglich🙏🙏🙏! Wahrscheinlich würden etliche Skelette von verdursteten Hikern auf dem Trail liegen wenn es keine Trail Angels geben würde. Es sterben auch so Hiker, zwei sind am 31. Mai im Gebiet des White Water an Dehydrierung gestorben als es so heiss war. Das war der Tag nach der Casa de Luna wo ich drei Bier getrunken hatte und Mermaid unbedingt aus der Sonne raus wollte. Ich hoffe sie sind im PCT Hiker Heaven und können den Trail dort beenden oder wir beenden den Trail für sie…

Bei der Abzweigung zur Willow Spring entschieden wir uns den abenteuerlichen Weg durch das Bachbett zu nehmen. Der Weg war kürzer und er sollte im Großen und Ganzen gut zu begehen sein außer 2-3 Stellen wo irgendetwas mit großen Felsen stand. Tia es war ziemlich abenteuerlich und wir mussten unsere Kletterfähigkeiten auspacken. Zuerst kam eine Stelle wo wir den Rucksack runterfallen lassen mussten. Eine meiner Wasserflaschen verabschiedete sich bei diesem Unterfangen und rollte das Bachbett hinunter. Dann mussten wir oben am Hinderniss vorbei klettern und das alles mit einem Fuß den ich vor zwei Tagen verstaucht hatte😖. Es kamen noch mehrere Stellen wo unsere Kletterfähigkeiten getestet wurden aber wir meisterten sie alle bravourös. Endlich kamen wir zur Dove Canyon Road wo wir erst einmal falsch abbogen. Nach Konsultation des Waterreports wurde dieser Fehler aber gleich korrigiert. Der Wasserhahn war an und lieferte frisches kühles Wasser! Wir haben Unmengen von Wasser gefiltert und gleich hier Mittagspause abgehalten. Von hier aus sind es 25 Meilen bis zum nächsten Wasser und wir werden ca. 5lt Wasser buckeln müssen. 

Wir mussten auf einem sandigen Weg 1.6 Meilen zum PCT zurücklaufen. Natürlich ging es den Berg hinauf😖 mit 5lt Wasser auf dem Buckel. Es ging immer weiter hinauf auch als wir wieder auf dem PCT waren. Der Trail war voller Sand und zwar in der Konsistens von Katzensand. Ich glaube ich habe noch nicht erwähnt, dass ich es hasse auf Sand zu laufen und dann noch den Berg hinauf. Ich kam kaum vorwärts. Es war so anstrengend und die Muskeln in meiner Wade und meinem Oberschenkel fingen an zu schmerzen. Wir trafen Airplane Mode, sie hatte von Hunter erfahren, dass es auf dem Bird Spring Pass, wo wir zu zelten gedenkten, viele Gallonen Wasser hatte. Mermaid hat gleich mit 2lt des  gefilterten Wassers die Pflanzen bewässert. Ich hatte Mühe das Wasser, welches ich mit einem Umweg von 3.2 Meilen, mühsam gefiltert und den Berg hinauf getragen hatte, einfach so wegzuwerfen. Ja und deshalb kämpfte ich mich mühsam im Sand den Berg hinauf. Ich wusste ich sollte Wasser ausgießen, da es auf dem Pass welches gab aber ich konnte es einfach nicht. Irgendwie war ichvauch stinkig weil wir das Wasser auch ganz einfach auscdem letzten Water Cache an der Kelso Road hätten nehmen können sowie alle anderen es auch getan hatten. Mermaid wartete auf mich damit wir zusammen Abendessen konnten. Es hatte angefangen stark zu winden und deshalb war es nicht all zu gemütlich. Nachdem mir alles weh tat war ich nun endlich bereit, etwas von meinem Wasser auszuleeren aber ich hatte immer noch 3.5lt…

Der Wind blies extrem stark fast schon wie ein Sturm und jetzt hatte ich nicht nur mit dem Katzensand zu kämpfen sondern auch gegen den Wind. Es war echt die Hölle und extrem anstrengend. Darüber schien der Vollmond still und wunderschön. 

Gegen 22.00 hatten wir uns endlich durch den Sturm gekämpft und wollten auf dem Pass campen. Wir versuchten gerade vergebens im starken Wind unsere Zelte aufzubauen. Da waren andere Hiker Cowboy Camping. Da kam ein junger Hiker und ich glaubte schon r wolle uns unterstützen. Aber nein, er erklärte uns nur dasss er einen sehr leichten Schlaf habe und Bedenken hatte wegen dem Lärm der Rain Fly unseres Zeltes. Wir hatten uns gerade ein paar Meilen durch einen Sturm gekämpft und waren völlig erschöpft. Wir haben unsere Sachen gepackt und sind runter zum Pass gelaufen. Dort fanden wir eine bessere Stelle und sanken erschöpft in unsere Schlafsäcke. Ich hoffe Mr. Super Special hatte eine angenehme Nachtruhe!

 

46. Tag, Tentsite, Meile 612, Höhe 1964m

Heute Morgen war es echt hart. Als wir gestartet sind konnte ich kaum laufen. Mein linker Fuß war steif und tat weh. Mermaid ist voraus gelaufen und ich bin hinterher gehinkt. Es war das erste Mal, dass ich auf dem PCT geheult habe. Es ging durch einen wunderschönen Wald und ich habe einfach geheult. Da war einerseits mein verstauchter Fuß aber der hat gar nicht mehr so geschmerzt nach dem Ibuprofen, ich spürte, dass da noch ein anderer Schmerz war, ein seelischer. Ich musste viel an meine Mama denken und wie schön es gewesen wäre wenn wir uns näher gestanden wären. Jetzt ist sie tot und ich kann nichts mehr ändern. Meine Mama und ich hatten eine schwierige Beziehung aber bevor sie gestorben ist, konnten wir uns gegenseitig verzeihen. Heute spürte ich, dass es Zeit ist mir selber zu verzeihen und das dies der schwierigste Teil ist. Es ist Zeit all diese Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle sowie auch die falschen Erwartungen loszulassen. Ich habe all diese negativen Gefühle und Gedanken bewusst dem wunderschönen Wald überlassen und bin um einiges leichter weitergewandert. 

Von da an ging es auch meinem Fuß stetig besser und das Laufen fiel mir leichter. 

Bei der Robin Bird Spring haben wir 4 Std. Mittagspause gemacht. Ich habe mein Innenzelt aufgestellt um vor den Fliegen meine Ruhe zu haben. Dummerweise stand das Zelt leicht abschüssig und es war nicht wahnsinnig bequem. Zudem wurde es darin ziemlich warm. 

Um 16.30 sind wir wieder losmarschiert oder besser wollten wir, denn dann macht man ein Schwätzchen mit Airplanemode und Renée und vorher mit Salty J. Aber dann ging es los und wir waren um einiges besser drauf als gestern. Es ging zügig voran und kurz vor dem Wassertank war ein Trairegistervund wir konnten sehen, dass D-Hiker und Hungry-G am gleichen Tag vorbeigekommen sind. Wir folgten den Fussspuren von D-Hiker. Mit der Zeit weiß man welcher Schuhabdruck zu welchem Hiker gehört😂. 

Beim Register war eine kleine Bank und wir beschlossen gleich da zu Essen. Wann kann man als Hiker schon auf einer Bank sitzen😉? 

Als wir beim Landers Camp ankamen um unser Wasser aufzufüllen war es bereits dunkel. Am Wegesrand lagen schlafende Hiker💤. Wir haben 3 lt Wasser gefiltert und haben uns bei fast vollem Mond wieder auf den Weg gemacht. Es ging zunächst durch einen schönen Wald und dann leider wieder durch ein abgebranntes Waldstück. Manchmal haben wir die Taschenlampen ausgemacht und das Licht vom Mond zeigte uns eine Mondlandschaft. Es war unwirklich schön. Das interessante ist, dass ich absolut keine Angst habe nachts mit Stirnlampe durch Wälder zu streifen, im Gegenteil es ist irgendwie schön. 

Die Tentsite war im Dunkeln nicht ganz einfach zu finden aber zuletzt haben wir auch das noch geschafft. Um 10.45 lag ich im Bett und ich musste meinen Buff über die Augen legen weil der Mond so hell schien. 

45. Tag, Tentsite, Meile 592.9, Höhe 1535

Seit Tehachapi sind wir in der Sierra, noch nicht die High Sierra aber dennoch. 

Heute war kein guter Tag für mich. Ich bin gleich am Morgen gestürzt und habe mir den Knöchel verstaucht. Jetzt habe ich ein dickes Hämatom am linken Knöchel und natürlich schmerzt es auch! Und das ausgerechnet auf der Strecke wo es fast kein Wasser gibt und ich soviel schleppen muss. 

Wir sind um 6.00 los und ich fühlte mich gut. Wahrscheinlich bin ich etwas zu übermütig den Berg runter. Es hatte natürlich lose Steine auf dem sandigen Boden, mein Gewicht war hinten und schon bin ich gestürzt. Das ausrutschen ist nicht schlimm nur hat es mir dieses Mal auch den Knöchel verstaucht und das hat ziemlich weh getan. 

Ich bin dann so gut es ging weitergehumpelt und mit der Zeitging es auch etwas besser. Vitamin I (Ibuprofen) sei Dank! An der Golden Oaks Spring habe ich dann den geschwollenen Knöchel ins kalte Wasser getaucht und ihn anschließend hoch gelagert. Hunter ist vorbei gekommen und hat mir KT Tape gebracht. Er hat sich vor kurzem auch den Knöchel verstaucht und konnte mir deshalb genau sagen wie ich es anbringen muss. Das habe ich dann auch getan unter seiner Anleitung😉. Danach fühlte es sich schon besser an und ich war zuversichtlicher, dass ich die nächsten 10 Meilen bis zur Tentsite schaffen würde. Wir sind ca. 5 Std. an der Golden Oak Spring geblieben. Richtig lange Siesta! 

Um 16.00 ging es dann weiter aber ich fühlte mich gar nicht gut und Mermaid war der Rucksack zu schwer mit den 4.5lt Wasser. Da ich eigentlich immer zuviel Wasser habe, habe ich dieses Mal „nur“ 4lt genommen auch im Hinblick auf meinen Fuß. Das muss reichen für die nächsten 19 Meile!

Wir haben viele kleine Pausen gemacht und um 18.00 haben wir zu Abend gegessen damit wir genug Energie haben für die nächsten 3-4 Std. Wir wollten spätestens um 22.00 im Bett sein und das haben wir auch geschafft. Ich habe es nicht mal mehr geschafft meinen Blog zu schreiben, war zu müde. Fürcwas gibt es auch lange Siestas😁. 

44. Tag, Tentsite, Meile 575.1, Höhe 1847m

Es ist 22.50, ich liege im Zelt, der zunehmende Mond scheint ins Zelt hinein. Mermaid und ich sind um 22.30 an der Tentsite angekommen. 9 Meilen haben wir geschafft mit einem extrem schweren Rucksack. Ich habe Essen dabei für eine Woche und beim Start 4.4lt Wasser. Der Sack mit dem Essen wiegt zw. 5 und 6kg. Wahnsinn oder? Das heißt ich bin mit einem Anfangsgewicht von ca. 18kg gestartet. Ich hätte nicht gedacht, dass ich soweit komme mit meinem Monster Rucksack aber wir fühlten uns beide gut und das Night hiken machte zum ersten Mal so richtig Spaß. 

Mermaid ist heute Morgen die fehlenden 8 Meilen gelaufen und ich habe ca. 2 Std. auf der Post verbracht. Ich saß in der Post auf einer Bank und hatte alle Sachen aus meiner Bouncebox um mich verteilt. Ich habe Medikamente, Gesichtscreme, Sonnencreme und Zahnpasta aufgefüllt und die neuen Karten rausgenommen. In Tehachapi sind sie sich PCT Hiker gewohnt, da hat kaum einer blöd gekuckt. Am Schluss musste ich mich aber noch umziehen, das war etwas kniffliger. Dazu habe ich mich zu den Postfächern zurückgezogen😉. Die neuen Hosen, die ich gekauft habe sind nämlich viel zu warm!Ich laufe jetzt in meinem Jupe und wenn es frisch ist Leggings. Sehr angenehm. 

Am Nachmittag sind wir dann nochmal Sushi essen gegangen und das war so lecker😊. Die halbe PCT Gemeinde war wieder mal anwesend und die drei Schweizer Patrick, Jan und Manu sind auch angekommen. Diese Jungs sind echt nett! Um 16.00 hat uns Legend, ein Trail Angel zum Trailhead gebracht. Er ist eine ganz spezielle Persönlichkeit. 6 Monate im Jahr kümmert er sich um die Hiker und macht Trailmagic. Er fährt mit seinem Wohnwagen entlang des Trails und erfreut die Hikerherzen mit Essen und Getränken. Er lebt von den Donations und dem Essen welches er immer wieder von Hikern kriegt. Wir werden ihn wohl in Kennedy Meadows wieder sehen. Ich habe am 13. Juni um 16.00 eine Verabredung zum Kaffee trinken mit ihm😉. 

Um 17.00 sind wir los und haben uns mit unseren schweren Rucksäcken den Berg hinaufgequält. Mermaid wurde heute von einer Biene gestochen. Autsch! Der Weg führte direkt durch mehrere Bienenstöcke und die Biester waren gar nicht erfreut. Bei Sonnenuntergang haben wir zu Abend gegessen um für den Rest des Weges gestärkt zu sein. Es war extrem windig und teilweise wurden wir fast vom Trail geblasen. Wir wollten erst auf der anderen Seite des Berges campen und hofften, dass es dort windstill sein würde. 

David startet erst Morgen wieder. Ziemlich sicher sehe ich ihn entweder in Lake Isabella oder auch erst in Kennedy Meadows. Romana ist übrigens bereits in Kennedy Meadows. Sie nimmt die High Sierra in Angriff. Scheinbar sei es möglich bis Independence zu laufen. Das heißt man geht über den Forrester Pass auf knapp 4000m. Bin gespannt was sie erzählt! Mermaid wird nach Long Pine laufen, dies ist 50 Meilen von Kennedy Meadows, und wird von dort aus nach Chester in Nordkalifornien fahren. 

So ich muss jetzt schlafen. Gute Nacht💤💤💤. 

Titelbild: Hunter und Legend

43. Tag, Tehachapi

Heute habe ich meine Ausrüstung wieder mal up to date gebracht, das heißt alles gewaschen außer dem Rucksack. Mermaid wollte heute Morgen die fehlenden 8 Meilen von 558 bis 566 laufen aber mit dem Trail Angel hat es leider nicht geklappt und um 8.00 war sie bereits wieder im Best Western. Zudem hatte sie ihren Sonnenhut vergessen, vielleicht besser, dass es nicht geklappt hat. 

Wir sind dann zusammen im Hotel frühstücken gegangen und das war besser als erwartet. Irgendwann musste ich mich dann aufraffen um das Essen für die nächsten 7 Tage bis Kennedy Meadows einzukaufen. Der Supermarkt ist eine Meile außerhalb und ich habe 25 Min. gebraucht um da hinzulaufen. Auf dem Rückweg hat mich Gottseidank ein Autofahrer, zumindest einen Teil der Strecke mitgenommen. 

David ist auch angekommen im Best Western. Wir sind zusammen Abendessen gegangen. Es war ein schöner Abend. Er ist etwas traurig weil all seine Freunde die Sierra umgehen. Ich bin ehrlich gesagt noch unentschlossen. Die definitive Entscheidung fälle ich in Kennedy Meadows. Meine Wintersachen sind dort nur habe ich kein Essen dorthin geschickt aber das könnte ich auch dort noch kaufen. Es ist schon schade, dass wir ein Jahr mit übermäßig viel Schnee erwischt haben aber dafür war/ist die Wüste für uns einfacher. In den letzten 6 Jahren der Trockenheit mussten die Hiker viel mehr Wasser schleppen als wir, da die Wasserquellen ausgetrocknet waren. 

Aber jetzt geht es erst mal nach Kennedy Meadows und das ist eine Herausforderung der anderen Art. Dieses letzte Stück ist dafür berühmt sehr trocken zu sein. Wir fangen gleich mal an mit 17 Meilen ohne Wasser. Wir werden am Nachmittag starten und ca. bis 23.00 hiken, 6 Std. schlafen und dann wieder früh aufstehen und laufen bis es zu heiss wird. Lange Siesta machen und gegen Abend weiterwandern bis wir zu müde sind. Dies ist der Plan. 

Auf dem Titelbild sieht man die lackierten Zehennägel der Schweizer Jungs Patrick, Manu und Jan😉.