73. Tag, Disappearing Creek Tentsite, Meile 1508.6, Höhe 1087m

Heute sind wir wieder gemeinsam los. Eine Stunde später gabs Frühstück und dann war ich auch schon wieder alleine. 

Die Trinity Alps sind wunderschön! Es war eine Freude hier durchzulaufen. Weite Ausblicke und Mount Shasta ganz nahe. Dieser Berg ist wirklich fotogen, ich weiß gar nicht wieviele Aufnahmen ich davon gemacht habe. Morgen werden wir in der gleichnamigen Stadt sein. Mount Shasta ist ein hoher Berg, den man auch Besteigen kann aber das lass ich lieber. Konnte mir seit zwei Wochen anschauen wieviel Schnee noch auf dem Berg liegt. Da kann man noch Ski fahren! Nein danke! 

Wir haben momentan das schlimmste hinter uns, mit Schnee müssen wir erst wieder nach Belden und Sierra City rechnen. Ich werde wohl meine Eisaxt nach Belden senden lassen. In Mount Shasta muss ich mir noch eine Handschlaufe kaufen womit man die Eisaxt befestigen kann. Wahrscheinlich wird es nicht nötig sein sie dabei zu haben, da ich jetzt aber meistens alleine unterwegs bin möchte ich gewappnet sein. 

An der Campsite musste man das Wasser suchen, Disappearing Creek eben😉. Man hörte es aber plätschern und man musste die Felsen im Flussbett hochklettern. Am Bach angekommen gab es einen richtigen Mermaidpool wo ich ein Spongebad (Katzenwäsche) genommen habe. Mermaid hätte da sicher ein Vollbad genommen😉. 

Eine Antwort auf „73. Tag, Disappearing Creek Tentsite, Meile 1508.6, Höhe 1087m

  1. Meine liebe Françoise, du hast mich wirklich wieder zum schmunzeln gebracht ; ich kann mir dich so bildlich vorstellen an diesem Break Point , hungrig, genervt und dann rollt dir auch noch dein Rucksack davon. Ich kann dich so gut verstehen ,dass du wieder deinen eigenen Rhythmus anstrebst, mit eigener Laufgeschwindigkeit und Pausen dann wenn du sie brauchst. Das ist wichtig und ginge mir an deiner Stelle genau gleich. Nur so funktioniert die Einteilung deiner persönlichen Energie langfristig. Es ist doch einfach auch schade, diesen wunderschönen Weg nur im Speed-Tempo abzuspulen , Tag für Tag, einem Wettrennen gleich, die Natur um einen herum dabei gar nicht mehr wirklich wahrzunehmen. Das wäre definitiv nicht mein Ding.Ich werde deine Erfahrungen in mir abspeichern für meine geführten Wander-Touren, um da wirklich genau hinzuschauen und zu spüren wann jemand eine Pause braucht um dies dann zu berücksichtigen. Du bist tapfer Françoise, trotz Rückenschmerzen, Hut ab…..Nun hoffe ich sehr, die Wege von dir und Mermaid werden sich bald wieder zusammen einspuren. Alles Liebe

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