16.07.2021 Le Val André – 12km

Heute war ein schwieriger Tag. Von Anfang an hatte ich Mühe. Ich habe nur eine halbe Etappe geschafft. Ich mache mir immer noch zu viele Sorgen wo ich abends schlafen werde dabei habe ich bisher immer etwas gefunden. Ich habe an mir gezweifelt und wollte den Weg sogar abrechen.

Der Weg war wieder wunderschön Es reiht sich ein Strand an den anderen und einer ist schöner als der andere. Es wird schon fast langweilig😉.

Im Val André habe ich dann beschlossen einen „Nero“ zu machen. Habe nur 12 km geschafft. Ich war eigentlich bereits wieder unterwegs Richtung Jospinet und dann habe ich gemerkt, dass die Luft raus ist und ich keine 11 km mehr schaffe. Ich hatte zu viele negative Gedanken im Kopf und dies frass meine ganze Energie auf.

Ich bin dann ins Office du Tourisme und habe nach einem Camping gefragt der Hiker aufnimmt. Ja und so bin ich im Camping Minihy gelandet. Was für ein Kontrast zu gestern Abend. Hier fühle ich mich wohl und überhaupt nicht deplatziert.

Morgen werde ich den Bus nach St. Brieuc nehmen. Ich brauche dringend eine Pause. Zudem gibt es auf den letzten 40 km keine Zeltplätze. Da werde ich auch entscheiden, ob ich weiter laufe oder heimkehre.

Val André

Hier auf dem Campingplatz hat eine Holländerin ihr Zelt neben meinem aufgebaut. Sie fährt mit dem Velo bis nach Hause. Respekt! Sie ist sehr nett und wir haben uns gut unterhalten. Solche Begegnungen fehlen mir bisher auf dem Zölnerweg.

15.07.2021 Erqui – 29 km

Oh Mann, ich bin auf einem irre lauten Campingplatz mit Animation. Na ja nicht mein Ding aber ich mache einfach meine Ohrstöpsel rein und lege mein Stirnband über die Augen.

Ich bin trotzdem froh, dass ich hier übernachten kann, denn eigentlich ist der Campingplatz nur für Busse. Habe irgendwie am falschen Ort angerufen ob sie Wanderer aufnehmen. Der andere ist irgendwie 250 km von hier entfernt😳. Dafür brauche ich ca. 10 Tage😂.

Heute Morgen bin ich um 7.45h los und zum Cap Fréhel gelaufen und wieder zurück zum Camping. Ich musste gestern ja abrechen weil es einfach zu lang war. Das Cap wollte ich aber unbedingt sehen. Im Reiseführer war die Strecke mit 2.5 km angegeben aber ich habe volle 2 Std. gebraucht. Es hat sich aber gelohnt, der Weg war wunderschön. Eingesäumt von gelben und violetten Blumen. Ich glaube man nennt die violetten Blumen Heidekraut. Es war niemand unterwegs, nur auf dem Rückweg ein paar Jogger. Ich habe den Weg nur mit einem kleinen Tagesrucksack gemacht. Ahhh, was für eine Leichtigkeit😄.

Cap Fréhel

Als ich wider auf dem Camping war, habe ich mein zweites Frühstück gegessen, Pain Chocolat und Kaffee. Beim ersten Frühstück gab es ein Croissant😉. Wir sind ja schließlich in Frankreich 🇫🇷.

Auf dem Rückweg vom Cap

Um 11.00 bin ich dann wieder los. Es ging im gleichen Stil weiter. Ganz viel Heidekraut und darunter das knallblaue Meer. Manchmal führte der Weg auch durch Pinienwälder und das richt dann immer so gut.

Das Heidekraut

Ich war gerade am sinnieren wie schön dieser Weg ist und wie einfach es sich läuft auf dem weichen Waldboden, als eine riesige Explosion den Boden erschütterte. Ich wusste nicht, ob das eine kontrollierte Explosion gewesen war oder ob da wirklich was in die Luft geflogen ist. Ich habe noch geschaut ob ich Rauch sehe aber da waren nur Wolken.

Savoir vivre

Teilweise bin ich am Strand entlang gelaufen, bei Ebbe ist dies meistens die weniger anstrengende Variante. Wenn es oben entlang geht ist es meistens sehr anstrengend weil es immer hoch und runter geht.

Wie Gott in Frankreich

In Saint Michel habe ich mir überlegt anzuhalten aber es war erst 15.00h. Dann habe ich eben den falschen Camping angerufen…

Ein anderes Saint Michel

Auf dem Weg zum Cap Erqui wollte ich besonders schlau sein und zwei Treppen umgehen aber dann bin ich ganz woanders gelandet als ich gedacht hatte. Ja und weil ich die Karte auf dem Handy falsch interpretiert habe, bin ich dann wieder am gleichen Strand gelandet. Habe mich dann entschieden, auf einem anderen Weg nach Erqui zu laufen.

Ja und hier habe ich dann gemerkt, das ich den falschen Camping angerufen habe. Der Monsieur am Telefon meinte noch, dass es nur eine halbe Stunde entfernt sei wenn ich am Strand entlang laufe. Um 18.00 bin ich endlich angekommen.

14.07.2021 Cap Fréher – ca. 28 km

Heute Morgen wollte ich früh los weil ich wusste, das es eine größere Etappe werden könnte. Jean-Paul und Freundin bleiben etwas länger weil Jean-Paul Geburtstag hat. Sie machen dann nur eine halbe Etappe.

Das Haus am Meer

Ich habe mich in der Boulangerie noch eingedeckt und dann ging es auch schon los.

In meinem Reiseführer war die Etappe mit 17.5 km veranschlagt. Tatsächlich waren es am Schluss ca. 10 km mehr. In Port-la-Duq habe ich eine lange Pause gemacht weil ich dachte es ist nicht mehr weit. Es war auch ein super Ort zum Pause machen mit Picknicktischen.

Als ich dann wieder los bin hieß es 3.5 Std. bis zum Cap Fréhel! Wie bitte? Das sind ja noch 14 km und nicht nur 4 km🙈!!! Jetzt weiß ich auch warum das französische Pärchen nur eine halbe Etappe gemacht hat, nicht nur wegen dem Geburtstag von Jean-Paul…

Ich hätte natürlich umkehren können. Ich wusste, dass es in der Nähe von Pléboulle einen Campingplatz gab. Da war auch der Fehler im Reiseführer, da stand 2.5 anstatt 12.5 km. Aber wenn ich etwas nicht ausstehen kann, dann ist es zurückzulaufen.

Und so bin ich halt weitergelaufen wohl wissend, dass ich es whs. nicht schaffen würde. Es gibt aber Gottseidank immer die Möglichkeit über die Strasse abzukürzen oder bei Ebbe über den Strand.

Am Strand fand ich dann die drei Mädels, die auch gerade überlegten wie man die Strecke abkürzen könnte. Wir haben dann die Fischer gefragt ob man über den Strand gehen könnte. Es gab einen Abschnitt um ein Cap, dass man nicht einsehen konnte. Wir entschieden uns dann es zu wagen und bis zum Port-St-Geran zu laufen.

Das erste Stück ging gut aber dann hatte es immer mehr Wasser auf dem Strand. Es war halt nicht ganz Ebbe. Ingrid läuft sowieso in Sandalen und die anderen beiden zogen die Schuhe aus. Meine waren sowieso schon nass deshalb ließ ich die einfach an und lief in PCT-Manier mit den Schuhen durchs Meer. Es gab einfach einen klitzekleinen Unterschied zum PCT. Erstens läuft man nicht mit Goretex-Schuhen und zweitens nicht durchs Meer. Es sollte drei Tage dauern bis sie wieder einigermaßen trocken waren😬. Aber irgendwie hat es auch Spass gemacht

Am Port-St-Geran zog ich meine Schuhe aus, wrang die Socken aus und trocknete sie so gut es ging mit meinem Schweisstuch. Wir redeten mit einem bretonischen Paar und sie fragte mich in breitestem Dialekt woher ich komme, ich hätte einen starken Akzent. Na ja ich dachte nur sie auch😂.

Es war bereits 17.00 und die Mädels entschieden sich auf dem GR 34 weiterzulaufen. Für mich war die Entscheidung gefallen, ich würde das letzte Stück auf der Strasse gehen um abzukürzen und am nächsten Tag zum Cap Fréhel zurücklaufen. Die Strecke soll besonders schön sein.

Wie gemalt

Nach 18.00 war ich auf dem Camping und habe mir gleich noch Moules und Frites bestellt für 19.30. Auf den Campingplätzen kommen oft Foodtracks vorbei, hier musste man aber vorbestellen.

Moules et Frites, Fastfood in der Bretagne

Ich konnte mein Zelt aufstellen wo ich wollte und das hat mich glatt überfordert. Manchmal ist es einfacher, wenn man den Platz zugewiesen bekommt. Vor allem wenn man so müde ist wie ich es war. Deshalb habe ich noch eine extra Runde auf dem Platz gedreht und mich dann für die schlechteste Variante entschieden. Der Boden war zu feucht, das Gras zu lang und zudem im Schatten. Tia wenn ich müde bin fällt mir das Denken schwer. Ich wollte einfach einen möglichst kurzen Weg zu den Sanitäranlagen und zum Foodtrack. Was man sonst noch so beachtet, hatte ich zu diesem Zeitpunkt vergessen.

Der Strand beim Camping Fréher

Um 19.30 holte ich meine Moules und Frites und mampfte sie zufrieden am Eingang meines Zeltes.

13.07.2021 Saint Cast le Guildo – 19.5 km

Heute war der erste richtig schöne Tag. Es hat zwar gewindet aber ich musste nicht einmal meine Regenausrüstung anziehen. Außer am Morgen aber nur weil es sehr frisch war. 15 Grad!!!

Das Zelt war auch zum ersten Mal nicht Pitchnass. Ich musste es nur ein bisschen trocken reiben und dann in der Aussentasche des Rucksacks verstauen.

Im Dorf habe ich noch Brot und Mittagessen gekauft und dann habe ich mich zu Jean-Paul und seiner Frau in die Bar gesetzt um Kaffee zu trinken. Ich hätte in der Bäckerei auch noch ein Croissant kaufen sollen, denn in Frankreich kann man problemlos das gekaufte Croissant zum Kaffee in der Bar konsumieren. War aber auch nicht schlimm, denn eigentlich hatte ich bereits im Zelt gefrühstückt. Mein letztes Müesli😏. Jetzt werde ich wohl Brot zum Frühstück essen müssen.

Dann ging es zuerst langsam und eben los aber dann ging es nur noch rauf und runter. Und zwar so richtig fiese Treppenstufen. Arrrghh!!! Nach 2 Std. war ich bereits ziemlich müde und brauchte dringend eine Pause. An schönen Pausenplätzen mangelte es heute keineswegs. Einer schöner wie der andere und oft mit Picknicktischen.

Erste Pause in Guildo

Mittagspause machte ich an einem wunderschönen Strand. Was für ein Glück muss man haben um hier geboren zu werden. Einfach traumhaft.

Mittagspause

Am Nachmittag machte ich nochmals Pause an einem Strand. Ich wollte eine kleine Siesta einlegen aber dafür windete es einfach zu stark. Ich hatte die glorreiche Idee, meine Schuhe auszuziehen und barfuß am Strand entlang zu laufen. Ich wollte auch endlich mal wissen wie kalt der Atlantik ist. Er ist gar nicht so kalt whs. weil das Meer hier eher flach ist. Es war aber tierisch anstrengend ohne Schuhe zu laufen und deshalb setzte ich mich bald mal hin um meine Füße zu reinigen. Der Sand hier ist so fein, dass ich Mühe hatte meine Füße sauber zu bekommen. Aber erfrischt fühlten sich meine Füße trotzdem.

In Saint Cast le Guido wollte ich eigentlich auf den ersten Zeltplatz aber da nehmen sie seit diesem Jahr auch keine Wanderer mehr. Irgendwie schade, dass sich die Campingplätze nur noch auf Campingbusse einstellen. Ja und in Franreich fahren sie nur mit diesen riesigen Campingbussen.

Für mich hiess es noch 3km bis zum nächsten Camping weiterlaufen wobei ich über die Straße ziemlich abgekürzt habe.

Nachmittagspause

Jean-Paul und seie Frau sind auch hier gleich im Zelt nebenan.

Heute Abend habe ich wieder Muscheln gegessen. Sie Ware gut aber die in Saint Malo waren unschlagbar.

So mir fallen die Augen zu ich muss schlafen.

Am Strand beim Campingplatz

12.07.2021 Saint Jacut de la Mer – 19.5 km

Ich schlafe ungewöhnlich gut im Zelt und bin eigentlich nie vor 6.30 wach. Meistens schlafe ich mit Ohropax weil man als Wanderer meistens früher ins Bett geht als der Rest des Campingplatzes.

Ein Bett im Kornfeld…

Am Morgen früh habe ich sogar mit Ohropax in meinen Ohren gehört, dass es regnet. Es hat nicht nur geregnet sondern richtig gestürmt. Da liegt man dann und fragt sich ob es hoffentlich bald aufhört. Ich bin sicher noch eine Stunde länger im warmen Schlafsack liegengeblieben doch irgendwann hat mich meine Blase sanft aber bestimmt aus dem Bett geschmissen. Ich bin in voller Regenmontur aufs Klo 🧻 und dann hat es Gottseidank langsam aufgehört. Habe dann noch mein Müsli gegessen und Kaffee getrunken und dann in Windeseile das Zelt zusammengepackt.

Zeit zum Muscheln suchen

Ich kann ja den Rucksack komplett im Zelt packen. Das habe ich auf dem PCT gelernt😉. Wenn ich aus dem Zelt komme ist alles gepackt außer eben das Zelt. Wenn es nicht mehr regnet trockne ich es mit einem Handtuch ab und schüttle es anschließend aus. Wenn es regnet wird es nur ausgeschüttelt und nass in der grossen vorderen Netztasche verstaut. Dort kann es schon mal ein bisschen abtropfen. Bei jeder Pause hole ich es dann raus und lasse es wie ein Segel im Wind flattern. So trocknet es total schnell. Blöd ist wenn man tagsüber keine Möglichkeit hat das Zelt zu trocknen und es abends nass wieder aufstellen muss. Wobei dies nur schlimm ist wenn es abends weiter regnet.

Es ist einfach unglaublich

In Lancieux war ich vom Wetter und auch von der Vorstellung evt. auf Campingplätzen nicht aufgenommen zu werden, dermaßen demoralisiert, dass ich mir überlegt habe aufzuhören. Zudem stürmte es und das Meer war zum ersten Mal richtig aufgewühlt. Ich wollte ins Office de Tourisme gehen und mich informieren wann Busse nach Saint Brieuc fahren☹️.

Wenigstens gibt es für Hunde Toiletten…

In so Momenten mache ich immer ein Stoßgebet Richtung Himmel. Ich brauchte dringend eine Aufmunterung. Die erste Aufmunterung kam am Strand von Lancieux in Form eines Kaffees und ein noch warmes Croissant. Hmmmm, da ging es mir schon eine Spur besser aber ich wollte immer noch ins OT. Gleich nach Lancieux traf ich das französische Pärchen vom ersten Abend. Jean-Paul und ??? Den Namen habe ich leider schon wieder vergessen. Die haben mir soviel Mut gemacht und mich auch beruhigt in Bezug auf die Campingplätze. Man müsse einfach auf kommunalen Zeltplätze. Sie sind auch hier und morgen sind wir whs. auch am gleichen Ort. Dies war genau die Aufmunterung die ich gebraucht habe und ich bin dann ganz beflügelt weitergelaufen. Das OT konnte ich getrost auslassen. Mir ist auch immer ein Satz in den Sinn gekommen, denn wir auf dem PCT oft benutzt haben: « Never quit on a bad day ».

Die restlichen Km gingen wie im Fluge. Plötzlich traf ich auch andere Hiker. 3 französische Mädels, die auch hier sind.

Wir waren sehr früh hier und mussten warten bis die Rezeption öffnet. Nachdem ich das Zelt aufgestellt hatte, bin ich noch zur Pointe du Chevet gelaufen. Wir sind hier wie an einem Finger der Küste und diesen Teil bin ich schon mal vorgelaufen. Es war wunderschön aber viel länger als ich gedacht hatte und ich habe mir nur ein paar Snacks mitgenommen. Anschließend kam ich ins Städtchen Saint Jacut und konnte dort gleich noch einkaufen. Somit kann ich morgen meinen Weg etwas abkürzen und es sind nur ca. 18 km.

Pointe du Chevet

11.07.2021 Saint Briac sur Mer – 21.5 km

Saint Malo hat mir richtig gut gefallen. Eine Stadt zum zurückkehren und mehr Zeit verbringen. Als ich gestern meinen Stadtrundgang gemacht habe war ja plötzlich total schönes Wetter und ich bin richtig ins Schwitzen gekommen.

Eigentlich hatte ich angenommen, dass es kein Frühstück gibt. Der Monsieur hatte mir gestern null Infos gegeben, leider auch nicht den Code für das Internet. Er hat mich nur subito auf mein Zimmer verfrachtet. In seiner Eile hat er mir whs. auch das falsche Zimmer gegeben. Ich hatte nämlich ein Einzelzimmer gebucht mit einem schmalen Bett. Ich kam aber in den Genuss eines Doppelzimmers. Vor der Tür hatte er den falschen Schlüssel und musste nochmal umkehren. Ich habe mich auf das Bett gesetzt und als ich aufstand war ein hässlicher brauner Fleck auf dem Bett. Sah aus wie Sch….. war aber whs. Schokolade von einer Eiscreme. Na ja das hieß ich musste meine Hose waschen.

Na ja auf jeden Fall gab es doch Frühstück und ich hätte mir den Nescafé und das Blevita auf dem Zimmer sparen können.

Heute Morgen war das Wetter zum ersten Mal wunderschön und ich habe gleich meinen Wanderjupe angezogen. Es ist sowieso besser abends die Hose zu haben da es dann oft sehr kühl ist.

Ich habe mich dann auf den Weg zum Hafen gemacht und habe das Schiff nach Dinard genommen. Wird im Reiseführer so empfohlen, da der Weg nach Dinar nicht zu empfehlen ist. Ich habe dadurch 17 km gespart.

Die Überfahrt dauerte nur 10 Min. In Dinard bin ich prompt in die falsche Richtung gelaufen. Nach 10 bis 15 Min. habe ich dann gemerkt,dass das Meer auf der falschen Seite ist. Ich war auf dem Weg zurücknach Saint Malo😖. Ich habe es aber relativ gelassen genommen und bin zurück marschiert.

Die Franzosen sind so sportlich, es waren gefühlt 100 Jogger auf dem Weg. Der Weg schlängelte sich der Felsküste entlang auf einen befestigten Pfad der extra angelegt wurde. Er war aber relativ schmal und ich befürchtete, dass mich ein Jogger vom Weg drängen könnte und ich ins Meer stürzen könnte.

So schöne Strände

Entlang des Weges gab es viele wunderschöne alte Häuser, die so um 1910 bebaut wurden. Wunderschöne Steinhäuser, teilweise richtige Schlösser. Die Franzosen leben schon sehr schön, auf jeden Fall die, die Geld haben. Leben wie Gott in Frankreich eben. Ich frage mich manchmal wer wohl in diesen Häusern lebt. Also sollte ich nochmal auf diese Welt kommen möchte ich in Frankreich wieder geboren werden und zwar möglichst in der Bretagne oder an der Nordküste von Spanien☺️.

Wunderschöne Häuser der Küste entlang

Um 13.00 war ich in Saint Lazaire. Auch wieder eine sehr schönes Stätdchen mit unglaublichen Häusern entlang des Strandes.

Saint Lazaire

Es fing an zu tröpfeln und ich musste sowieso Pause machen. Deshalb setzte ich mich in ein kleines Restaurant und bestellte den Salat des Tages. Salat war zwar nicht viel drauf aber es war super lecker. Ich gönnte mir noch ein Bier und einen Espresso. Dann war ich bereit für die nächsten 8 Kilometer. Es ging ein bisschen langsamer vorwärts den 30% meiner Energie waren mit verdauen beschäftigt.

Wolken machen richtig Stimmung

Ich lief von einem Strand zum nächsten und unterhalb einem Golfplatz entlang. Ich konnte die Golfer richtig gut beobachten und hoffte, dass kein Anfänger darunter ist, der den Ball in meine Richtung schlägt.

Sandburgen

Um 16.00 war ich in St. Briac und entschied mich auf den nächsten Campingplatz zu gehen. Hatte etwas Mühe ihn zu finden aber dann hat es dich nich geklappt. Dort sagten Sie mir aber leider, dass sie keine Wanderer aufnehmen würden im Juli und August, Campingbusse. Da fühlt man sich schon etwas ausgegrenzt. Die Madame hat dann aber auf dem nâchsten Zeltplatz angerufen und dort hatte es noch Platz, Gottseidank.

Eindeutig Ebbe in Saint Briac

Nachdem ich geduscht habe fing es gleich wieder an zu regnen und ich musste mich ins Zelt flüchten. Ich hatte meine Wanderkleidung zum trocken aufs Zelt gelegt und musste es ganz schnell ins Trockene bringen. Dummerweise habe ich mein Handtuch und mein Stofftaschentuch gewaschen, die hängen jetzt draußen auf der Wäscheleine und werden natürlich nicht trocknen.

Ja und morgen heißt es dann wieder ein nasses Zelt zusammenpacken😬. Aber ich übe mich ja in Gelassenheit💪.

Eine Nacht in diesem Hotel kostet ca. 520 CHF

10.07.2021 Saint-Malo – 18 km

Heute Morgen hat es, nun ratet mal was, geregnet. Nur ganz wenig aber ich musste das Zelt trotzdem nass einpacken. Ich habe heute im Zelt gefrühstückt. Habe zu Hause 4x Müesli mit selber getrockneten Früchten vorbereitet und jetzt war die 2. Portion fällig. Dazu gab es noch ein 2 Tage altes Croissant 🥐 aber wenn man unterwegs ist nimmt man es nicht so genau. Habe heute Mittag auch noch den Rest meiner gestrigen Pizza verdrückt, kalt aber trotzdem lecker. Habe es mir gestern noch einpacken lassen. Der Monsieur meinte zwar ich solle doch den Karton mitnehmen aber wenn man zu Fuß unterwegs ist darf es ruhig etwas kleiner sein😉.

Der wunderschöne Rastplatz wo ich mein Zelt trocknen konnte

Ich bin dann Guten Mutes in voller Montur losmarschiert und dachte wird wohl bald aufhören. Dem war aber nicht so, es hat sogar noch einen Zahn zugelegt. Zudem war es recht kalt und unter meiner dünnen Regenjacke hatte ich nur ein Kurzarm-T-Shirt an. Kurz vor Rotheneuf bin ich dann auch noch falsch abgebogen. Nach 5 oder 10 Min. Auf einem matschigen Feldweg, hatte ich das dringende Gefühl in die falsche Richtung zu laufen. Ich hätte natürlich bereits früher nachschauen sollen aber bei Regen ist das so eine Sache. Meine ganze Navigation ist auf dem Handy und das lässt man lieber im Trocknen. Na ja ich bin dann halt wieder zur Straße zurück gelaufen und habe dann die richtige Abzweigung genommen.

Heute hatte ich immer wieder Mühe den Weg zu finden. Es ist aber auch alles so verwinkelt in der Bretagne und man weiß oft nicht in welche Richtung man laufen muss. Nachdem ich 4 km gelaufen war sah ich kurz vor Rotheneuf immer noch den Strand mit dem Campingplatz wo ich heute Morgen gestartet bin. Einfach von der anderen Seite.

Blick zurück

Nachdem ich ca. 2 Std. im strömenden Regen gelaufen bin, kam ein dichter Nadelwald. Dort war es an gewissen Stellen immer noch trocken. Da konnte ich Pause machen und in Ruhe etwas essen. Ich habe dann das Wetter gecheckt und es hat nicht so ausgesehen als würde es besser werden. Da ich nicht ein nasses Zelt aufstellen wollte und auch vom Regen demoralisiert war, habe ich mir kurzerhand in Saint Malo über Booking.com ein Zimmer reserviert. Meine Moral hat sich sogleich gebessert. Was es doch ausmacht, wenn man weiß, dass man die Nacht im Trockenen verbringen darf.

Nach Rotheneuf hat der Regen auch langsam aufgehört und irgendwann hat es nicht mal mehr genieselt. Auf einem besonders schönen Stück, ein Naturreservat, hatte es eine Holzbank und da habe ich mich hingelegt und mich ausgeruht. Das Wetter wurde immer besser und ich habe es sogar geschafft mein Zelt und meine Regenausrüstung zu trocknen. Da ich wusste, dass ich in Saint Mal anhalte, konnte ich es so richtig gemütlich nehmen.

Die Bretagne nimmt mich immer mehr gefangen. Ich liebe diese raue Klima und das nordische Wetter.

Das hinten ist Saint Malo – im Vordergrund Miesmuscheln

Das letzte Stück ging alles dem Strand entlang bis Saint-Malo. Es war gerade mal wieder Ebbe und am Strand hatte es haufenweise Miesmuscheln. Richtig schwarze kleine Hügel voller Miesmuscheln. Da weiß ich doch bereits was ich heute Abend essen werde🤗.

Auf der Festungsmauer in Saint Malo

Ich habe ein total schönes Zimmer mitten in der Altstadt. Die Altstadt von Saint Malo ist von einer Festungsmauer umgeben, die man begehen kann. Da oben kriegt man einen guten Eindruck von dieser wunderschönen Stadt am Meer. Die Moules Marinières waren übrigens köstlich😋.

So schön kann es im Norden am Strand sein

09.07.2021 La Guimorais – 23 km

Blick zurück auf die Jugendherberge

Seit heute geht es immer schön hoch und wieder runter. Von wegen in der Bretagne ist alles flach. Ganz schön anstrengend aber es läuft alles gut.

Ich gewöhne mich auch langsam an meinen neuen Rucksack. Man muss ihn einfach sehr gut packen weil er nicht wirklich einen Rahmen hat wie andere Rucksäcke. Deshalb ist er ja auch so leicht. Für eine längere Tour müsste ich aber einen engeren Hüftgurt haben, ich bin nämlich schon bald wieder am Anschlag. Aber für diese Reise wird es wohl reichen. Normalerweise fange ich erst nach ca. 3 Wochen an abzunehmen.

Heute Morgen gab es bereits um 7.30h Frühstück. Normalerweise kriegt man überall erst ab 8.30h weil das Brot erst dann kommt. Deshalb konnte ich auch bereits um 8.10 los. Dies entspricht eher meinem Rhythmus.

Wer wohl auf dem Haus auf der Insel wohnt?

Es ging immer der Küste entlang auf einem schmalen Pfad. Ich glaube wild zelten kann ich hier vergessen. Es gibt ganz selten Stellen wo man ein Zelt aufstellen könnte. Dafür ist der Pfad einfach zu schmal und wie das am Strand gehen soll weiß ich auch nicht. Ich glaube da braucht es spezielle Heringe oder man muss sie mit Steinen beschweren sofern man welche findet. In Saint Brieux werde ich Kimby fragen wie sie das so macht. Mit ihr bin ich auf dem PCT die letzte Woche in Washington gelaufen. Wir sind also zusammen in Canada angekommen. Ich freue mich sie zu sehen, hoffe es klappt.

Im Moment gibt es nur Pausen mit schöner Aussicht nämlich aufs Meer. Die erste Pause saß ich an einem kleinen einsamen Strand. Irgendwann kam dann ein Pärchen mit Hund. Sie ging nackt baden und der Freund stand einfach so rum. Ich glaube der hat wirklich darauf gewartet, dass ich gehe. Kaum habe ich meine Sachen gepackt und bin losmarschiert, hat er sich die Kleider vom Leibe gerissen und ging auch schwimmen. Ich musste schmunzeln, war ja auch mal jung😉.

Hier in Frankreich sind sie viel extremer mit Covid als bei uns. Da muss man auch auf der Terrasse noch eine Maske tragen. Manchmal ist es schon fast etwas absurd. Ich kam musste ein Maske anziehen. Am Tisch durfte ich sie abnehmen. Als sie mir den Kaffee brachte musste ich sie wieder aufsetzen. Dann ging ich aufs Klo und ein Mann wollte anschließend auch auf die Toilette. Der musste warten bis sie desinfiziert hatte. Bei uns fühlt sich das Ganze doch etwas entspannter an. Die Franzosen sind auch ziemlich sauer auf die Regierung wegen der langen Ausgangssperren. Nur arbeiten und schlafen durften sie hat mir eine Französin erzählt. Da hatten wir es fast schon gut mit unserem schweizerischen Sonderweg. Es ist wird aber auch nicht überall gleich streng gehandhabt. Hier auf dem Campingplatz hat auf der Terrasse draußen niemand eine Maske an.

Traumhaft schöne Strände hat es im Norden

Heute habe ich den Mont Saint Michel whs. zum letzten Mal gesehen. Die bretonische Küste ist so verwinkelt, dass ich den Mont jeden Tag gesehen habe. So ein bisschen wie eine Fatamorgana am Horizont. Ja und ich bleibe dabei, von weitem ist er am schönsten. Da hat er etwas mystisches. Wenn man dort ist, ist es leider nur noch touristisch.

Seetang und Algen bei Ebbe

Es hat heute nie wirklich geregnet aber den ganzen Tag etwas genieselt. Es war aber nie so stark, dass man das Gefühl hatte nass zu werden oder dass ich meine Regenausrüstung hätte anziehen müssen. In der Bretagne ist das whs. ein richtig schöner Tag😂. Ein Franzose meinte gestern, dass der Juli dieses Jahr so schlecht sei wie schon lange nicht mehr. Ich habe ihn damit getröstet, dass es bei uns auch nicht besser sei. Vielleicht erlebe ich ja noch einen schönen Tag in der Bretagne, wer weiß. Aber das Wetter ist nicht einfach schlecht, es ändert sich ja ständig und ab und zu sehe ich ja auch die Sonne. Irgendwie mag ich dieses nordische Wetter auch. Die Stimmungen sind teilweise sensationell.

Heute zahle ich 6 Euro für das Internet, so schlecht war es aber noch nie. Ich schaffe es kaum die Bilder hochzuladen.

08.07.2021 Port Pican – 23 km

Hier brauchen auch Pferde einen Regenschutz

Was habe ich doch gut geschlafen in meinem grossen bequemen Bett. Was für eine weise Entscheidung dies doch war mir ein Zimmer zu gönnen. Nach meinem köstlichen Cous Cous (ja man darf übertreiben😉) habe ich noch kurz den nächsten Tag vorbereitet und dann habe ich mich auf das Bett gelegt und mich mit meinem Schlafsack locker zugedeckt. Das nächste was ich weiss, ist dass dann schon wieder Morgen war. Ich habe es also nicht mal richtig ins Bett geschafft.

Da sah’s noch finster aus

Die Kleider die ich letzten Abend noch gewaschen habe waren alle trocken. Meine Technik funktioniert einfach perfekt sogar wenn es draussen feucht ist. Ich lege die Kleider einfach in das Badetuch, mache eine Rolle, lege sie auf den Boden und laufe darauf herum bis die ganze Flüssigkeit im Handtuch ist. Dann hänge ich es auf und am nächsten Morgen ist alles trocken oder zumindest fast. Gleichzeitig massiere ich so auch noch meine schmerzenden Füsse. Zugegebenermassen habe ich gestern Abend eine Schmerztablette genommen, ich konnte kaum mehr laufen.

Hier macht man sich bereit für die Surfer

Heute Morgen fühlte ich mich auf jeden Fall wie neu. Kopf frei und keine Schmerzen. Um mich zu testen hat es natürlich gleich mal angefangen zu regnen. Ich bin mit voller Regenmontur gestartet. Aber nicht für lange, bald schon hat es aufgehört und ich bin zum ersten Mal kurzärmlig gelaufen.

Mittagspause

Der heutige Tag hat sich von Anfang an anders angefühlt. Keine Schmerzen und in meinem Kopf herrschte Ruhe. Sendepause! Ahhh was für eine Wohltat. Mir scheint es am besten zu gehen wenn ich leer bin. Gedanken sind gekommen und dann wieder gegangen. Nicht nötig sich an einem festzuklammern.

Ebbe ist so schön…

Nach ca. 6 km war ich dann endlich wieder am Meer. Es ging ganz easy und flach dem Meer entlang. Der Strand war voller Muscheln. Die Austern scheinen hier bei Ebbe überall rumzuliegen. Man sieht auch viele Einheimische mit Gummistiefeln und Eimern den Strand absuchen. Leider mag ich keine Austern🦪. Ich finde die sind nur glibberig und schmecken nach Meerwasser. Muscheln mag ich lieber und die gibt es hier auch überall. Heute übernachte ich in der Jugendherberge und da gibt es leider keine Moules sondern Spaghetti🍝. Ehrlich gesagt die Italiener können das besser😉.

Am Mittag habe ich nach St.-Benoit-des-Ondes ein kurzes Nickerchen am Strand eingelegt. Es war gerade Ebbe und das Meer war weit, weit weg. Eine andere Wanderin lag auch da. Die ist dann kurze Zeit später gegangen und plötzlich habe ich mich gefragt, wann denn eigentlich die Flut reinkommt🤔. Plötzlich war ich hellwach, an Mittagsschläfchen war nicht mehr zu denken. Ich musste noch einen ziemlich großen Abschnitt durchqueren, den man nur bei Ebbe laufen kann. Ich habe dann schon mal übers Internet rausgefunden, dass die Gezeiten sich alle 6 Std. ändern und dass dies nicht immer zur gleichen Zeit ist. Ich habe dann Einheimische gefragt und die haben gemeint, die nächste Flut käme erst in 6 Std. Puuuhhhh, Glück gehabt. Ich habe jetzt auch eine Seite gefunden wo man diese Informationen abrufen kann.

Austernfarmen

In Cancale, ein wunderschönes bretonisches Städtchen direkt am Meer, wollte ich eigentlich auf dem Campingplatz übernachten. Aus irgendeinem Grund bin ich dann noch ins Office de Tourisme und dort hat man mir gesagt, dass auf dem Camping nur Mobilhomes also Autos Zugang hätten. What??? Ich konnte es fast nicht glauben. Deshalb musste ich noch 4 km weiter und bin in dieser sympathischen Jugi gelandet wo ich sogar ein Einzelzimmer habe.

Wer genau hinsieht, sieht den Mont Saint Michel

Ich habe also nur 2 Tage gebraucht anstatt 3 um hier anzukommen und das ist gut so. Freue mich bereits auf den nächsten Tag.

Blick aus der Jugenherberge

07.07.2021 Mont Dol – 23.5 km

Das wird heute wohl eher nur ein kurzer Eintrag. Ich bin sowas von kaputt. Alles tut weh, wenn ich die Treppe runter gehe fühle ich mich 100 Jahre alt, mindestens. Der Rucksack ist einfach zu schwer für eine Untrainierte wie mich. Eine leise Stimme in mir sagt immer wieder „die ersten 3 Tage musst du durchhalten“, dann wird es besser. Da spricht wohl die Erfahrung… Mein Körper weiss aber momentan nichts von dem, der schmerzt einfach nur.

Heute Morgen war richtig schönes Wetter aber wir wussten bereits, dass es nicht halten wird. Es war auch wieder zeitweise ziemlich windig und frisch. Dazu hat es immer mal wieder genieselt und richtig nass wurde ich eigentlich erst in Mont Dol als ich den Campingplatz gesucht habe.

Vom Meer war heute nichts zu sehen oder nur mal kurz aus der Ferne. Habe mich heute mal wieder so richtig über die Wegführung geärgert. Da jagen sie einem in einen total schlammigen Wald kurz steil hoch und auf der anderen Seite wieder steil runter. Man muss total aufpassen, dass man nicht auf den Allerwertesten fällt. Dann kommt man zurück auf die Strasse und merkt, dass man einfach auf der Strasse hätte bleiben können. Arrrrhgghh! Jetzt weiss ich langsam auch warum die Franzosen immer mit dem Navi rumlaufen. Man sieht dann immer gleich wo man eine Abkürzung nehmen kann!!! Ich bin halt eher old fashioned und orientiere mich nach den Wegzeichen. Ich verirre mich aber auch eher selten weil ich eben gut schaue.

Hier gibt es Schilfdächer

Das zweite Mal haben sie uns in einen Dschungel geführt, der von Montainbikes völlig zerfurcht und von Pferden komplett vertrampelt war. Auch wieder schlammig den Berg hinauf, ich musste glitschige Baumstämme überqueren, über rutschige Steine hüpfen und einen Weg durch den Morast finden. Ja und das alles nur weil sie nicht wollen, dass man 700m auf der Hauptstrasse läuft. Zugegeben sie ist eng und links und rechts hatte es nicht wirklich Platz zu laufen. Ich frage mich einfach was gefährlicher ist.

Es war nicht wirklich mein Tag heute. Es war vor allem so schwer, weil ich im Kopf nicht loslassen konnte. Klar die Füsse haben geschmerzt und der Rucksack war wirklich schwer. Aber was mir noch viel mehr Mühe gemacht hat war das unaufhörliche Kopfkino. Auch das wird besser werden, ich weiss😉.

Aus meinem Fenster. Es regnet…

Dafür habe ich mir heute ein Zimmer gegönnt damit ich mal alles wieder trocknen lassen kann. Ich habe sogar auf dem Zimmer gegessen. Eine meiner beiden Notrationen (Cous Cous) war fällig da man hier nirgends essen gehen konnte. War mir heute aber gerade recht da ich mich heute sowieso nur verkriechen möchte.