18.07.2015 Lugo, 30km

Heute kann ich nur Fotos sprechen lassen bin zu kaputt:

Auf dem Camino hängt man Schuhe nicht an den Nagel sondern stellt sie auf ein Wgzeichen…

Im Tal sieht man noch das Nebelmeer. 

Was sich hinter dieser Tür wohl verbergen mag?

Die spanische Liga auf dem Weg. 
Auf dem Weg. Vorne die Spanier, die mir heute den Weg aus dem Dorf zeigen mussten. 

Meine genialen Salomon Schuhe und Dirty Girl Gaiters. 

Uralter Baum im Wald. 

Keltisches Kreuz

Ich laufe nach Lugo rein. Lugo hat 88’000 Einwohner. 

Durch die Stadt führen einem die Muschelsymbole. 

Fröhliches Beisammensein am Ende eines langen Tages. Von links Andrea, Henri, Stiene, Lissa und ich. 

Fotos von Lugo folgen…

17.07.2015 O Cadavo, 24.5km

Pilgern ist Schwerstarbeit. Habe mal wieder trotz Schlaftablette schlecht geschlafen. Um 1.00h nachts musste ich aufs Klo und konnte dann fast nicht mehr einschlafen. Habe mich kurz um 6.00h aus dem Schlafsaal geschlichen. Kein einfaches Unterfangen wenn man am Abend vorher nichts vorbereitet hat und man noch alle seine sieben Sachen zusammensuchen muss. Habe einfach alles in den Rucksack geschmissen und in der Küche dann meinen Rucksack gepackt. Meine Stummung war im Keller, vor allem auch weil ich ohne Frühstück starten musste. Aber siehe da es gab eine Bar an der Hauptstraße, die um 6.45h bereits offen hatte. Kaffee, frisch gepresster Orangensaft und eine Kuchenspezialität von Fonsagrada. Mein Tag war gerettet und zudem traumhaft schön. Andrea habe ich nicht gesehen, da sie heute 8km weiter laufen wollte und deshalb schon um 6.00h gestartet ist. Dafür bin ich immer wieder Stiene und Lisa begegnet und auch dem französischen Pärchen aus Nancy, welches zu Hause gestartet ist. Jean Luc macht sehr schöne Tuschzeichnungen und wenn sie zurück sind vom Camino will er ein Buch veröffentlichen. Habe ihm meine Adresse gegeben weil ich natürlich ein Exemplar haben möchte. 

Ansonsten ging es wieder viel hoch und runter und ich bin dementsprechend müde. Habe gerade noch das letzte Zimmer im Hotel ergattert da die Albergue „completo“ war. Die Masche sterbender Schwan funktioniert ganz gut. Wenn ich im Hotel kein Zimmer erhalten hätte, hätte ich noch zusätzlich 8km laufen müssen. Eher wahrscheinlich ist, dass ich ein Taxi genommen hätte denn es war bereits nach 17.00h.
So es ist 22.30 und ich muss noch den morgigen Tag vorbereiten. 30km bis Lugo, falls mich meine Füße wirklich dahin tragen sollten. 
Morgenstimmung nach Fonsagrada. 

Mit dieser schönen Ausicht gab es das erste Pausenbrot. 

Schöner Aussichtspunkt und Picknickplatz. Dummerweise hatte ich grad vorher gegessen. Stiene, Lissa und Muriel. 

Einfach schön. 

Stiene und Lissa in der Casa Meson. Hier sind wir über eine Stunde hängen geblieben und haben Tostados mit Tomaten und Olivenöl gegessen. Dazu gab es Sangria. Der nachfolgende Aufstieg war dementsprechend heftig. 

Traditionelles galicisches Haus oder Scheune. 

Jetzt kommen wieder die schönen galicischen Eichenwälder. 

Irgendein Weiler unterwegs. 

Wir sind vorher ca. 700 Höhenmeter runter gelaufen. 

Ein Wegzeichen. 

16.07.2015 Fonsagrada, 19.5km

Wieder ein wunderschöner Tag, der zu Ende geht. Sitze in der Küche der privaten Albergue, da im Zimmer wo ich schlafe jemand schon um 18.00h (!) ins Bett ist. Bestimmt werden sie um 3.00h morgens aufstehen… 

Ich komme immer mehr in Form und kann gar nicht glauben, dass ich bereits oder erst eine Woche unterwegs bin. Es fällt mir immer leichter und ist einfach nur schön. Manchmal muss ich mich zwicken und dann sage ich mir: „Hey, ich bin jetzt gerade unterwegs auf dem Camino!“
Morgens gehe ich meistens alleine los und genieße die Stille, das Vogelgezwitscher und früh unterwegs zu sein. Nach 2 Std. mache ich meine erste Pause und dann holt Andrea mich meistens ein. Von da an laufen wir meistens zusammen wobei ich nachmittags langsamer werde und oft auch alleine ankomme. Diese Mischung ist aber perfekt. Denn ich könnte nicht die ganze Zeit zu zweit unterwegs sein. 
So hier sind die obligaten Fotos:

Am Morgen früh beim Aufstieg zum Pass, welcher gleichzeitig auch die Grenze zu Galicien darstellt. 

Andrea beim ersten Wegzeichen in Galicien. Die Muschel zeigt in Galicien in die andere Richtung und man muss aufpassen, dass man sich nicht verläuft. 

Ich mache Pause… Schaut mir gefälligst nicht unter den Rock!

Dieser Rastplatz hängt ein wenig durch. 

Der Camino…

15.07.2015 Castro, 25km

Heute Morgen Start bei dichtem Nebel. 

Hier habe ich nach ca. 2.5 Std. meine erste Pause eingelegt. Immer noch im Nebel. 

Andrea ist ausnahmsweise beim runter laufen vor mir. Normalerweise bin ich runter schneller und sie beim rauf laufen. 

Wohlverdiente Pause am Stausee von Grande Salimas. Wir sind vorher ca. 700 Höhenmeter runter gelaufen. 

Wieder weg vom wunderschönen Stausee. 
Jack haben wir auch wieder getroffen. Hat uns auf eine Cerveza von Limon eingeladen in Grande Salimas wo er dann auch geblieben ist. 

Unterwegs mit den dänischen Mädels Lisa und Stina. In der Mitte Andrea. Hier sind wir auf dem letzten Stück nach Castro. 
Beim Versuch Sidra einzuschenken. Sidra ist vergorener Apfelmost den man am besten aus großer Höhe einschenken soll damit möglichst viel Sauerstoff dazu kommt. Dies ist mein kläglicher Versuch. In den Bars machen Sie dass ohne zu schauen und treffen das Glas trotzdem. Die ganz große Show…
So mehr schaffe ich heute nicht, bin nudelfertig. Morgen kommt die nächste Bergetappe 

14.07.2015 Berducedo, 25km

Ich habe sehr gut geschlafen heute Nacht trotz den widrigen Umständen. Gut, mit chemischer Keule, Ohropax und Augenbinde. Ich habe nicht mal den Wecker gehört. Habe durchgeschlafen bis die ersten Pilger so um 6.00 aufgestanden sind. Zuerst ging es gleich mal in die Bar zum Frühstück und dann bin ich mit etwas Versätung nach 8.00 losgelaufen. Ich hatte heute 3lt Wasser dabei und das hat nur knapp gereicht. 25km ohne Einkehrmöglichkeit oder Wasser. Am Nachmittag war es tierisch heiß und hatte fast keinen Schatten. Habe einen leichten Sonnenbrand an den Armen aber nicht schlimm. 
Die Strecke heute war sensationell schön aber auch sehr anstrengend. Zuerst ging es steil hoch und dann lief man ca. 7km auf einem Höhenweg mit grandioser Aussicht. Oben hatte es Bergkühe und Wilde Pferde. Auf dem Weg kam man an alten Pilgerhospizen vorbei wo leider nur noch ein paar Ruinen davon übrig sind. 
Es wäre schön, wenn man heute auch noch da übernachten könnte. Einen Schreckmoment gab es auch als mir beim Aufstieg auf einem engen Weg 3 Kühe entgegen kamen. Ich habe mich hinter den Stacheldraht geflüchtet und dann sind die blöden Kühe einfach davor
Stehen geblieben. Die eine Kuh hat noch an dem Stacheldraht rumgemacht, na ja vielleicht hat sie sich ja auch nur gekratzt. 
Sie sind dann die längste Zeit einfach  nicht weitergelaufen. Dann kam noch Andrea, eine Pulgerin aus Deutschland  und stand wie angewurzelt an der Seite des Weges. Mein Fluchtweg war natürlich abgeschnitten weil die Kühe davor standen. Habe dann geschrien, dass sie sich endlich weiter bewegen sollen uns siehe da sie hatten ein Einsehen und trotteten weiter. Die Kühe hier haben nicht einfach Stummel auf dem Kopf sondern richtige, spitze Hörner! Ganz schön Angst einflößend. Andrea und ich sind dann fast den ganzen Weg mehr oder weniger zusammen gelaufen und abends haben wir auch zusammen gegessen. War schön mal wieder Gesellschaft zu haben. 
So ich mache jetzt Feierabend bin todmüde und hoffe auf einen guten, regenerierenden Schlaf. 
Hier noch ein paar Fotos:

So kann es enden wenn man nicht genug Wasser mitnimmt. 

Erste Rast auf dem Pass. 

Dem Wegweiser ist es schlecht geworden. 

Wilde Pferde
Die Ruinen des ehemaligen Pilgerhospizes
Achtung Kuh im Weg! Andrea läuft vor

 

Das Bergdorf sieht verlassen aus, dem ist aber nicht so. 

Endlich mal ein bisschen Schatten. 

Schöner Weg…

13.07.2015 Borres, 28km

Puh, heute war nicht mein Tag! Echt anstrengend ist nur das Vorwort… Zudem war meine Haltung heute sehr negativ und dann macht man sich das Leben unnötig schwer. Und es lag nicht daran, dass der Weg nicht schön gewesen wäre sondern nur an mir. Das Hauptproblem war, dass ich die Nacht davor miserabel geschlafen habe obwohl ich an einem wunderbaren Ort übernachtet habe und sogar ein eigenes Zimmer hatte. . Ich hatte einen Alptraum wo ich mit einem körperlosen Wesen rang, dass in meinen Körper eindringen wollte und ich habe mich wie wahnsinnig gewehrt. Es wollte nicht nur in mich rein sondern auch in andere Menschen um mich rum. Im Traum könnte ich irgendwie Energie bündeln (?) und diese Kraft gegen das Wesen richten. Schlussendlich war ich glaube ich erfolgreich und erwachte morgens um 2.00 völlig erschlagen. Dann konnte ich nicht mehr einschlafen und tagsüber war ich dann schlecht gelaunt. 

Es ging eigentlich alles recht gut bis die letzten Kilometer auf dem heißen Asphalt kamen. Mindestens 4km nur der Straße entlang… Ich habe nur noch geflucht und meine Laune verschlechterte sich zunehmends. Dazu ist auch noch die Albergue eine einzige Katastophe. Ein Schlafraum der total heiß ist und die Fenster lassen sich nicht recht öffen. Zudem wimmelt es von Fliegen. Ich weiß nicht wie ich hier ein Auge zu tun soll. 
Morgen steht die Königsetappe des Camino Primitivo an und es geht auf 1200m. Das Wetter soll gut sein und mir geht es Morgen hoffentlich auch besser weil ich wieder erwarten wunderbar schlafen werde. 
Hier noch ein paar Fotos:

Werbung fûr eine Albergue in Timeo. 

Pilgerdenkmal in Timeo. 

Kuh mit Aussicht. 

Es gab heute viele schöne Aussichten. 

An solchen Orten ruht sich der Pilger aus. 

Einfach schön…

El Camino

Das ist nicht etwa in der Schweiz, nein sondern im Norden Spaniens. Es István grün hier, unglaublich. Die Bergkette, der ich entlang laufe, da bleiben die Wolken hängen und da regnet es viel. Auf der anderen Seite ist Spanien Knochen trocken. 
So ich werde jetzt eine Schlaftablette schmeißen, meine Augenbinde anziehen und die Ohropax reinschieben. In diesem Schlafsaal hat es mal wieder die Oberschnarcher…

11.07.2015 Doriga, 21km

Hatte schon wieder vergessen oder auch verdrängt, wie schlecht man in diesen Schlafsälen schlafen kann. Bin heute Morgen mit Kopfschmerzen aufgewacht und das Paracetamol, welches ich Gestern gekauft habe, kam bereits zum Einsatz. Gott sei Dank habe ich stets Ohropax, eine Augenbinde und Schlaftabletten dabei, sonst hätte ich wohl kein Auge zu getan. Die Notausgang Beleuchtung in spanischen Schlafsälen ist nämlich manchmal sehr hell. Gestern war es mal wieder so. Außerdem habe ich mein „Zimmer“ mit einem Mann geteilt, der mit seinem Sohn unterwegs ist. Sie kommen aus Madrid und wenn sie Spanisch sprechen tönt dies wie bei einem Maschinengewehr. Die sprechen so schnell, dass man keine Chance hat etwas zu verstehen. Außerdem hat der Papa gescharcht was mich aber nicht groß gestört hat, da ich immer mit Ohropax schlafe. Trotz all meiner Vorsichtsmaßnahmen habe ich aber trotzdem schlecht geschlafen. 
Der heutige Tag war bedeckt und zum Laufen ganz angenehm. Es hatte wieder viele MUPS, meaningless ups and downs aber im großen Ganzen ist es gut gegangen. Ich habe tierisch Muskelkater in den Oberschenkeln vom Berg hinunter rennen. Dies ist eine Technik, die die Sherpas im Himalaya anwenden um mit  großen Lasten den Berg hinunter zu kommen. Man muss etwas in die Knie gehen und darf auf keinen Fall das Gewicht hinten haben, sonst kann es sein, dass man ausrutscht. Dann rennt man mit ganz kleinen Schritten den Berg hinunter. So belastet man mehr die Oberschenkel und weniger die Knie. Meine Oberschenkelmuskel sind aber noch etwas untrainiert und das büße ich jetzt natürlich. 
Heute Abend schlafe ich mit zwei anderen in einem Gartenhäuschen hinter einem Restaurant. Eine Wohltat, nur zu dritt… Außer dass sie sehr reserviert und nicht gesprächig sind. Aber meistens tauen die Pilger auf wenn sie ein paar Tage auf dem Camino unterwegs sind.
So Heute Abend brauche ich FLEISCH, ein gutes Stück vom Grill..;-). 
Viele Fotos gibt es heute nicht, da mein Akku leer war. 

Ohne diese Zeichen geht gar nichts…

Hier hätte ich eigentlich Pause machen sollen aber ich dachte es sei zu früh um anzuhalten. Kurze Zeit später war ich im Hypo und musste sofort was Essen. Leider kam dann lange Zeit kein schöner Platz mehr und ich habe mich einfach am Srassenrand hingesetzt. Ja und was lernt man daraus? Man muss Pause machen wenn ein schöner Platz kommt und nicht auf den Verstand hören…

12.07.2015 Bodenaya, 22km

Ich bin mal wieder im Paradies gelandet bei Davide und Cristina! Die beiden führen die schöne, liebevoll eingerichtete Pilgerherberge in Bodenaya. Zuerst war ich gar nicht sicher, dass dies die Herberge ist, die in meinem Führer erwähnt ist. Da stand nämlich sie sei gelb… aber dann sah ich Jack davor sitzen und wusste dies muss es sein. Jack ist von Holland und den ganzen Weg von zu Hause gelaufen. Er ist schon über 100 Tage unterwegs. Dies sind immer meine liebsten Pilger, es erinnert mich auch an meinen Camino 2008 und das sind immer schöne Erinnerungen. 

Sogar die Wäsche wird gewaschen außer duschen musste ich gar nichts tun heute. Um 20.00h gibt es Abendessen zusammen mit Davide, Cristina und Jack. Man fühlt sich willkommen und vom ersten Moment wie zu Hause. Will gar nicht mehr weg hier…
Heute war ein wunderschöner Tag und so langsam geht es in die Berge. Heute übernachte ich auf 650m. 
In der Gartenhütte habe ich auch ganz passabel geschlafen. Das lustige ist, dass ich es trotz Schlafmittel nicht schaffe einzuschlafen. Kann es gerade so gut weglassen, was ich heute auch tun werde. 
Heute ist der dritte Tag und jetzt fängt es so richtig an Spaß zu machen. Dazu entfaltet jetzt auch der Camino seine ganze Schönheit. Bin ein Tal hoch gewandert und es war einfach nur schön. Irgendwann habe ich mich in das Gras gelegt und es einfach genossen da zu sein. Der Zauber vom Unterwegs sein ist ja, dass man so im Moment ist und immer mehr darin loslassen kann. Man hört irgendwie auf zu Denken und schaltet den Denkapparat nur ein wenn es nötig ist. Man sieht und hört Dinge , die man normalerweise gar nicht wahrnehmen würde. 
Ich bin heute wieder viel durch Eukalyptuswälder gelaufen. Dies ist wie eine gratis Inhalationstherapie. Es erinnert mich immer an die Sauna. Es ist nicht heiß im Moment, da es seit Gestern bedeckt ist aber dafür ist es total schwül. 
Hier noch ein paar Fotos:

Das Monasterio wo ich nicht übernachtet habe weil ich 3km davor in Doriga hängen geblieben bin weil in der Bar gute Musik lief und ich nach der Cerveza con Limon entschied das mein Tageswerk zu Ende ist. 

Der Dorfplatz und Turm von Salas. 

Hier habe ich Pause gemacht und man sieht auch schon das schöne Tal wo ich später hoch gelaufen bin. 

Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Über diese Nationalstraße bin ich doch schon auf dem Camino del Norte immer wieder gestolpert. 

Die tolle Albergue in Bodenaya. Das Highlight bisher. Kann mir nicht vorstellen, wie das noch getoppt werden könnte. 

Jack der Weitwanderer. Er sieht mich nur sympathisch aus sondern ist es auch! Im Moment zieht er gerade seine Runden die Straße rauf und runter, da er scheinbar zuviel Energie hat. So ist das wenn man schon so lange unterwegs ist. So I will call it a day, was soviel heißt wie genug für heute. 

10.07.2015 Escamplero, 12km

Bin heute gefühlte 30km gelaufen und nicht nur 12km wie es in meinem Reiseführer steht… Es war heiß, eigentlich nur 28 Grad aber trotzdem. 

Bin so um 8.00 los und habe mir in einer Apotheke gleich mal Paracetamol gekauft. Camino ohne Schmerzmittel das geht gar nicht. Um 9.30 war ich bereits bei den 2 kleinen Kirchen. Die Gührung war erst um 11.00 deshalb hieß es Pause machen und warten. Die Warterei hat sich aber gelohnt, denn die Kirchen waren sehr schön. 

So um 12.00 ging es dann endlich weiter und ich muss wohl nicht sagen, dass ich in der heißesten Zeit unterwegs war…
Ich habe heute auch noch meinen Wasserfilter ausprobiert, der ist echt praktisch. Damit kann ich auch aus einem Bach, See oder Tümpel Wasser holen ohne Angst haben zu müssen. Hat super funktioniert und bis jetzt fühle ich mich auch nicht krank. 
Das letzte Stück war total hart. Zuerst ging es steil hinunter und dann wieder steil hinauf und alles in der prallen Sonne. 
Die Amerikaner haben einen Ausdruck für das: MUPS, meaningless ups and downs. Das trifft es genau, denn ich hätte auch einfach auf der Straße bleiben können… Grummel, Grummel, grummel
So es gibt endlich zu essen… Bye, bye

09.07. 2015 Oviedo

Hier noch ein paar Bilder vom wunderschönen Oviedo:

Dies Stand zu meiner Begrüssung im Hotelzimmer. Bin im Grand Hotel Espana abgestiegen. Tönt sehr teuer hat mich aber nur 54.- gekostet. 

Die Kathedrale von Oviedo. Von da werde ich morgen starten mit einem Umweg zu zwei präromanischen Kirchen aus dem 6. Jahrhundert. 

Da wo die Sonnenschirme sind habe ich nur meine erste Cerveza gegönnt. Es hat angenehme 25 Grad, genau das richtige Wanderwetter..😉. 

Dies ist die Markthalle von Oviedo. Hätte sie mir gerne etwas näher angeschaut aber drinnen hat es penetrant nach Fisch gestunken. 

Plaza della Constitution
Es ist erst 21.20 aber mir fällt bereits das Handy auf die Brust. War ein angstengender Tag heute. 
Morgen starte ich mit lockeren 12km und viel Sight seeing…😄. Man soll sich ja nicht gleich ûberanstregen und überhaupt bin ich momentan Nicht gerade das was man fit nennt… Zuviel Pommes Chips und Campari Orange…