Vancouver, Kanada

Puuhhhh, Städte sind furchtbar anstrengend, vor allem wenn man sie zu Fuß besichtigt und dann den Weg zurück zum Hostel nicht mehr findet! Wie am Montagabend…

Na ja eins nach dem anderen. Wir sind um 5.00 morgens nach einer schlaflosen Nacht in Vancouver angekommen. Wer schon mal um 5.00 morgens, an einem Sonntag in einer fremden Grossstadt angekommen ist, weiss vielleicht wie verloren man sich fühlt, wenn man nirgendwo hin kann. Als erstes haben wir das Hostel gesucht, wo ich versucht habe zu reservieren aber keine Bestätigung erhalten habe. Wir hofften unterwegs ein Café zu finden, welches bereits geöffnet hatte. Das Hostel liegt in der Nähe der Central Pacific Station, direkt an der Hauptstraße. Wir hatten es schnell gefunden und die Gegend sah nicht sehr vielversprechend aus. Da wir nichts anderes zu tun hatten liefen wir zurück zum Bahnhof und versuchten in der anderen Richtung ein Cafe zu finden. Wir fanden einen Burgershop, der 24 Std. offen hat aber es stank so grauenhaft nach erhitztem Oel, dass wir gleich wieder geflüchtet sind. Diesen Geruch vertrugen unsere Mägen nicht am frühen Morgen. Dann ein Lichtblick, auf der anderen Seite war ein Starbucks Café! Wir gingen ohne große Hoffnung auf die andere Straßenseite und erwarteten, dass es erst um 9.00 aufmacht am Sonntag. Aber nein, es öffnete bereits um 6.00😋. Wir mussten nur 10 Min. warten… Als sich die Tür endlich öffnete stürmten wir hinein und ich nahm einen großen Cappuccino, ein Buttercroissant und ein Schoggiweggli🤗. Wir fühlten uns schlagartig besser! Da es für alles immer noch viel zu früh war entschieden wir uns zurück zum Bahnhof zu gehen und dort auszuhängen bis es hell wird. 

Da ich Condor, meine Fluggesellschaft, telefonisch nicht erreichen konnte, dachte ich, dass es eine gute Idee wäre direkt auf den Flughafen zu fahren und mein Ticket gleich da zu ändern. Es dauerte nur eine halbe Stunde um zum Flughafen zu gelangen und wir hatten sowieso nichts anderes zu tun. Das haben wir dann auch getan nur hatten Condor und auch British Airways keinen Schalter am Flughafen. Ich habe dann nochmal probiert über ein Telefon im Flughafen Condor zu erreichen aber es hat einfach nicht geklappt. Online konnte ich meinen Flug auch nicht ändern. Ich habe dann Heidi eine WhatsApp geschickt und sie gefragt, ob sie für mich da anrufen könnte. Dies hat sie dann auch getan und meinen Flug auf den 27. September vorverschoben. Dies hat mir weitere graue Haare erspart und meine Nerven geschont. Danke Heidi😘. 

Wir sind dann zurück nach Vancouver gefahren, direkt ins Hostel, wo ich gleich für drei Nächte gebucht habe. Kimbi sträubte sich noch ein bisschen ihrem Freund anzurufen damit er sich um die Umbuchung ihres Fluges kümmerte. Sie hatte nämlich die gleichen Probleme wie ich…

Am Nachmittag haben wir dann noch Chinatown besichtigt unser Hostel liegt direkt am Eingang von diesem Viertel. Diese Läden mit all diesen komisch riechenden Nahrungsmitteln und Kräuter (und andere Dinge wo man gar nicht wissen möchte was es ist) der chinesischen Medizin, sind gewöhnungsbedürftig.  Kimbi war total interessiert und mir war halber schlecht von diesen Gerüchen. Wir haben dann unterwegs noch eine Pizza gegessen und sind dann zurück ins Hostel. Um 19.00 waren wir bereits im Bett und haben versucht unseren Schlaf nachzuholen. 

Am nächsten Morgen gab es ein deftiges Frühstück im Idahoe Pub, wohl das letzte mit Spiegeleier, Kartoffeln und Schinken. Die Köchin dort war gerade dabei ein Essen für 50 Leute zu kochen. Wenn man am Montag in der Happy Hour im Pub ein Bier bestellt, kann man abends hier gratis essen. Haben wir dann aber leider verpasst, da wir uns in Vancouver verirrt haben. Ja man ist verloren in einer großen Stadt wenn das GPS nicht richtig funktioniert. 

Nach dem Frühstück haben wir uns zu Fuß auf den Weg Richtung Downtown gemacht. Wir wollten endlich unsere Trailklamotten loswerden und richtige Kleider kaufen. Bei der Wahl der Kleider wurde mir mal wieder bewusst wieviele Gewicht ich verloren habe. Ich habe Kleidergröße 34 (!) oder ein XS wie früher als ich sehr jung war. Als ich im April gestartet bin hatte ich 38/40😱. Na ja ich habe gehört, dass das Zunehmen sehr schnell geht wenn man nicht mehr läuft und bei mir in der Praxis gibt es regelmäßig Schoggiweggli von meiner neuen Kollegin Sandrina😋. 

Ich habe jedenfalls eine neue schwarze Hose, ein T-Shirt und Schuhe gekauft. Da fühlt man sich gleich wohler, vor allem in einer Grossstadt. Ich musste sogar neue Unterwäsche kaufen weil die alte aussah wie eine riesige Oma-Unterhose😂. 

Da wir das gratis Essen im Ivanhoe Pub verpasst hatten gingen wir ins Vicious Pie und haben dort gegessen. Nicht gratis aber sehr lecker! Wir sind heute schon später ins Bett gegangen als gestern…😉. 

Am Dienstagmorgen haben wir ein Café entdeckt wo man Buttercroissants und Cappuccino kriegt. Richtige französische Buttercroissants, mmhhhh lecker 😋. Ein richtig guter Start in den Morgen. Heute war das Wetter wieder schön nachdem es gestern geregnet hatte. Wir wollten Gastown besichtigen, einen der ältesten und schönsten Stadtteile Vancouvers mit schönen alten Häusern und wenig Wolkenkratzern. Es ist wirklich sehr schön, das flanieren in einer Stadt macht aber sehr müde. Kimbi wollte noch einen Termin beim Coiffeur abmachen und ich ging in den Pub um ein Bier zu trinken. Ich bin nicht sehr ausdauernd was Stadtbesichtigungen betrifft..😉. 

Für abends habe ich mir ein ganz tolles Pastagericht gekauft, welches ich nur noch aufwärmen musste. Ich freue mich darauf zu kochen wenn ich wieder zu Hause bin😊. 

Heute ist Mittwoch und es heißt meinen Rucksack zum letzten Mal zu packen, denn heute Nachmittag geht es auf den Flughafen. Mein Flug geht um 18.15 und Kimbi fliegt 2 Std. später. Sie kommt aber trotzdem schon mit mir und wartet dann auf dem Flughafen. Das Ganze fühlt sich etwas unwirklich an. Mein großes Abenteuer ist zu Ende und ich fliege nach Hause. 

SEE YOU SOON😘!

3 Antworten auf „Vancouver, Kanada

  1. Liebi Françoise,
    härzlich willkomme zrugg in der Schwiiz. E guets Acho wünsch ich dir und hoff di gli z’gseh.
    ganz liebi Griessli. Marianne

    Liken

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