Sangueza, 19.06.2010 (22.5 km)

„Geh langsam, du kommst doch immer wieder nur zu dir selbst“

Heute gibt es nicht viel zu berichten, der Weg war sehr einsam und vor allem ueber lange Strecken durch den Wald. Gruen, gruen, gruen. Es ging zuerst endlos hinauf und dann auf der anderen Seite steil hinunter. Es war bitterkalt und ich hatte mein Hemd, die Fleecejacke sowie die Handschuhe an welche mir Tina geschenkt hat um vom Somport runterzulaufen. Bin bis Undues de Lerda ausser einem Spanier niemandem begegnet. Den Spanier habe ich heute Abend wieder in der Albergue getroffen und er hatte sich verirrt. Ich habe ihn getroffen kurz nachdem ich aus Ruesta raus gelaufen bin und dann nicht mehr. Kam mir irgendwie spanisch vor und ich hatte mir schon gedacht, dass er sich verlaufen hat und ich glaube ich weiss auch wo.
In Undues de Lerda gab es nach 3 Stunden zuerst einmal ein ganz koestliches Bocadillo con Chorizo und zwei Cafe con leche.
Heute habe ich Aragon schweren Herzens hinter mir gelassen, es war so wunderschoen und habe Navarra betreten. Die Landschaft hat sich ziemlich rasch veraendert und der Weg ging auf Pisten vor allem geradeaus. Dazu hat es stark gewindet. Es hat mich total an den Alto del Perdon erinnert da hat es auch so gewindet und vor allem sieht man jetzt wieder alle diese Windraeder auf den Bergruecken.
So ich muss mir jetzt etwas zu essen organisieren es ist naemlich schon 20.00 Uhr. Dies braucht immer so viel Zeit wenn ich mehrere Tage keinen Zugang zum Internet hatte.

Übernachtung: Gute Albergue mit Küche und offenem Schlafraum.











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