Vorbereitung für den Franziskusweg von La Verna in der Toskana bis Poggio Bustone

Ich bin schon bald wieder unterwegs und dieses Mal gehe ich in die entgegengesetzte Richtung. Mich zieht es dieses Mal nach Italien und zwar werde ich den Spuren des Franz von Assisi folgen. Beim Franziskusweg hat man nicht wie beim Camino di Santiago ein Ziel vor Augen sondern jede Station oder Stadt ist ein Höhepunkt, ein Ort der für Franziskus wichtig war oder eine besondere Bedeutung hatte. Ich lasse mich auf etwas neues und unbekanntes ein, vor allem auch weil ich nur wenig italienisch spreche und mir jetzt schon Gedanken mache wie ich den meine Etappenziele reservieren soll. Bin total gespannt und wie bei jedem Camino habe ich zuerst einmal Angst vor dem Unbekannten. Wenn ich dann mal unterwegs bin ist die Angst ziemlich schnell weg aber am Anfang ist sie immer präsent. Freue mich aber trotzdem total auf das neue Abenteuer. Am Freitag werde ich den Zug nehmen und nach Arezzo fahren. In Arezzo habe ich mir ein Zimmer in einem B&B reserviert. Am Samstag werde ich mir Arezzo anschauen und nachmittags mit Zug und Bus nach La Verna meinem Startpunkt fahren. Vieleicht frage ich noch jemanden hier zu Hause, der italienisch spricht ob er für mich reservieren kann…;-). Na ja ein, zwei Gläser Vino rosso und mein italienisch wird nur so sprudeln, hoffe ich jedenfalls. Nehme einen kleinen Sprachführer mit und im Zug kann ich ja schon mal anfangen zu lernen und zu üben. Ich folge dem Reiseführer von Angela Maria Seracchioli und der Weg führt durch die Toskana, Umbrien und Latio. Von La Verna über Gubbio, Assisi, Spoleto, Greccio, Rieti bis Poggio Bustone. Freue mich schon auf das gute italienische Essen, den Vino rosso und die feurigen Italiener…;-).

Bis bald Françoise

 

Von Arles nach Castres vom 20.06. – 07.07.2013

Ich bin seit 7 Wochen zurück von meinem Camino auf der Via Tolosana und komme erst jetzt dazu meinen Blog zu aktualisieren. Den Blog von unterwegs zu schreiben hatte ich aufgegeben da ich nie ins Internet gekommen bin. Kommt dazu, dass ich mit einem neuen Handy unterwegs war was die Sache auch nicht gerade erleichtert hat.

Ich hatte mich eingentlich auf einen einsamen Weg eingestellt sowie damals als ich in Auch gestartet bin und erst in Oloron auf Pilger gestossen bin. Aber dem war nicht so! Vom ersten Tag an sind mir andere Pilger begegnet, die ich immer wieder getroffen habe. Anfangs bin ich tagsüber immer alleine gelaufen und habe die Pilger abends in der Herberge getroffen. Dann bin ich ca. eine Woche zuerst mit Jean-Claude und Wolfgang gelaufen und dann nur noch mit Wolfgang, da Jean-Claude leider einen Ruhetag einlegen musste. Die letzten paar Tage war ich dann wieder alleine unterwegs, einfach weil es mir wichtig war und ich wieder mehr mit mir sein wollte ohne Ablenkung.

Generell würde ich allen vorschlagen erst ab Montpellier zu laufen, da man sich die ersten 3 Etappen von Arles aus einfach schenken kann. Es ist topfeben, heiss und man läuft viel auf Strassen. Ich bin da schon mal gut an meine Grenzen gestossen. Wobei die ersten 3 Tage immer etwas schwierig sind. Auf der letzten Etappe vor Montpellier ist mir auch noch das Wasser ausgegangen und der Weg war teilweise nicht so gut markiert. Ich habe immer nur gedacht: „Ich darf mich nicht verlaufen, darf mich nicht verlaufen, darf mich nicht verlaufen!“. Genauso wie es tönt hat es sich angefühlt stressig und ich war echt am Ende. Der Camino hatte mich am dritten Tag bereits soweit, dass ich mich am Wegesrand hingesetzt und geweint habe. Aber damit war das schlimmste auch schon vorbei und nach Montpellier wurde der Weg so richtig schön. Endlich wieder Hügel und Berge, Schluss mit der Monotonie! Sobald es bergauf geht fühle ich mich in meinem Element dafür habe ich beim runtergehen meine liebe Mühe und dies hat sich noch verschlechtert seit ich letzten Winter meinen Fuss gebrochen habe.
Montpellier ist übrigens eine ganz tolle, lebendige Stadt und ich würde da gerne mal wieder hinfahren…

Ich hatte ja das Zelt und eine Isomatte dabei, nur hatte ich partout keine Lust draussen zu schlafen sondern war lieber in den Herbergen mit den anderen Pilgern. Am 2. oder 3. Tag habe ich bereits alles wieder nach Hause geschickt! War eine Furzidee von mir. Dazu war es auch noch viel zu schwer für mich und meine Füsse. Fühlte mich total erleichtert, als ich die Sachen wieder los war. Auch wenn mein Rucksack dadurch „nur“ 1.5 kg leichter wurde fühlte es sich so an als wäre ich ein paar Steine losgeworden! Damit ist diese Sache auch abgehakt und ich habe ein Zelt und eine Isomatte zu verkaufen…;-). Ich habe das Zelt übrigens bei mir im Garten getestet und zwar bei Regen, es ist trocken geblieben. An sich eigentlich eine gute Sache so ein Zelt aber nur auf Wegen wo es nicht genügend Herbergen hat oder wenn man den ganzen Weg läuft und aufs Geld schauen muss.

Da ich dieses Mal kein Tagebuch geführt habe, lasse ich einfach die Bilder sprechen. Es wäre auch schwer, meinen Weg nach all diesen Wochen zu rekonstruieren und zu erinnern was wann war. Deshalb verzichte ich komplett darauf.

Als Nachtrag wäre noch zu erwähnen, dass Wolfgang, mein treuer Weggefährte, den Weg leider abbrechen musste, da seine Frau erkrankt ist. Ich hoffe, dass er den Weg demnächst fortsetzen kann und es seiner Frau bald wieder besser geht. Er wollte nämlich bis zum Somport laufen…

Abschliessend kann ich nur sagen es war ein wunderschöner Weg, wenn man die ersten 3 Etappen bis Montpellier weglässt und nur zu empfehlen.

BUEN CAMINO! Françoise

20.06.2013 Ankunft Arles:
Ich bin am Nachmittag in Arles angekommen. Von Basel aus gibt es gute Zugverbindungen, man erreicht Arles innerhalb von 6 Stunden. Ich hatte mal wieder den Fehler gemacht, die erste Etappe nicht schon im voraus zu buchen. Es hätte nämlich eine Pilgerherberge gegeben, die man bequem übers Internet hätte vorreservieren können. Ich bin dann in Arles herumgeirrt habe gefühlte 100 x telefoniert, bis ich dann in dieser schicken Absteige, genannt Hôtel le Paris für 42€ untergekommen bin. Fühlte mich schon mal richtig deprimiert und stellte mir die normale Frage, die ich mir oft am Anfang eines Caminos stelle: „Wieso tue ich mir das eigentlich an, warum kann ich nicht einfach mal Badeferien am Meer machen?“.

21.06.2013 Saint-Gilles-du-Gard, 21 km (Pilgerherberge 10€)

22.06.2013 Gallargues-le-Montueux, 30 km (Pilgerherberge 5€)

23.06.2013 Montpellier, 27 km (Pilgerherberge 10€)

24.06.2013 Montarnaud, 11.5 km (Pilgerherberge 15€)

25.06.2013 Saint-Guilhelm-le-Désert, 20 km (Pilgerherberge 14€)

26.06.2013 Sain-Jean-de-la-Blaquière, 25 km (Pilgerherberge 15€)

27.06.2013 Lodève, 17 km (Pilgerherberge 23€)

28.06.2013 Lunas, 18 km (Hôtel 40€ mit HP)

29.06.2013 Saint-Gervais-sur-Mare, 29 km (Pilgerherberge 14€)

30.06.2013 Murat-sur-Vèbre, 26 km (Chambre d’Hôtes 48€ mit HP)

01.07.2013 La Salvetat-sur-Agout, 27 km (Pilgerherberge 10€)

02.07.2013 Anglès, 20 km (Pilgerherberge 10€)

03.07.2013 Boissezon, 18 km (Pilgerherberge 18€)

04.07.2013 Castres, 14 km (Hôtel 27€)

05.07.2013 Castres

06.07.2013 Toulouse

Stevensonweg im Juni 2013???

Wer weiss, vielleicht erfüllt sich ja bald einer meiner lang gehegten Träume und ich werde nächstes Jahr mit einem Langohr auf dem Stevensonweg (GR 70) in den Cevennen unterwegs sein.
Dies wäre ein guter Einstieg um auszuprobieren wie es ist mit einem Esel unterwegs zu sein. Der Stevensonweg ist für Esel eingerichtet und man kann sie inkl. Packsattel mieten. Ja und wenn es gut funktioniert mache ich dann vielleicht einen längeren Camino mit Ferdinand, Chocolat oder Modestine…;-).

22.11.2012
Im Moment sind meine Wanderungen mit und ohne Esel in weite Ferne gerückt, da ich mir am letzten Wochenende den rechten Fuss gebrochen habe. So ein richtig blöder Stolpersturz wo man sich den Fuss verdreht und das alles nur weil ich mir endlich den Traum erfüllen wollte auf das Jungfraujoch zu gehen. Den Traum habe ich mir zwar erfüllt nur habe ich jetzt einen kaputten Fuss…:-(. Na ja wahrscheinlich lag es einfach an der dünnen Luft, dass ich wie betrunken dort oben herum torkelte. Meine Freundin Teresa war dafür höhenkrank und konnte leider das Fondue nicht bei sich behalten, dass wir uns auf dem Top of Europe gegönnt haben. Tönt nach einem richtig guten Ausflug oder?

GR 78 Voie du Piemont

Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Weg einmalig schön ist und dass es sich lohnt ihn zu gehen. Man muss sich aber bewusst sein, dass man bis Oloron Ste. Marie meist alleine unterwegs ist. Anfangs ist der Weg ziemlich flach aber dann sind zum Teil ganz schön viele Höhenmeter zu bewältigen auch wenn es nicht ganz wie in den Bergen ist. Man bewegt sich meist zw. 500 und 1100 m. Man durchquert viele wilde und ursprüngliche Wälder und hat immer wieder wunderschöne Ausblicke wenn das Wetter mitspielt. Täglich sieht man die Pyrenäen, die immer näher kommen. Die härteste Etappe soll die von Bagnères de Bigorre nach Lourdes sein. Dies sei die einzige richtige Bergetappe und ca. 28 km lang. Ich habe mir diese erspart und den Bus nach Lourdes genommen. Vor allem deshalb, damit ich Zeit hatte mich in Lourdes umzusehen. Ansonsten wäre es von meinem Zeitplan her knapp geworden und Lourdes ist nun wirklich ein Höhepunkt auf dem Weg und es lohnt sich hier einen Ruhetag einzuplanen.
Oft hatte es unterwegs keine Bar und auch keine Einkaufsmöglichkeiten. Ich hatte deshalb immer Proviant für 2 Tage mit mir und eine Notmahlzeit, die ich notfalls auch kalt hätte essen können (meistens Uncle Bens Fertigreis…;-)). Eine Kochgelegenheit oder die Möglichkeit Wasser zu kochen hat es eigentlich immer. Auch Wasser hatte ich zumeist 1.5 lt anstatt 1 lt wie üblich bei mir. Öfters bin ich auch auf der Strasse gelaufen, da der GR manchmal unnötige Umwege macht wie z. B. bei Mas d’Azil wo man durch die Grotte laufen kann anstatt den Berg steil hoch und wieder runter zu laufen. Habe mich total geärgert als ich es gemerkt habe. Es lohnt sich auf jeden Fall eine Karte dabei zu haben und sie vor der Etappe zu studieren. Ich bin mit den 3 IGN 100’000er Karten, die ich dabei hatte und die den ganzen Weg abdecken, relativ gut zurecht gekommen, nur manchmal hätte ich mir eine genauere Karte gewünscht um besser Abkürzungen machen zu können. Ab Lourdes habe ich mir dann noch einen Reiseführer der FFRP gekauft, der auch Karten drin hatte.
Auf dem GR 78 ist es auf jeden Fall sinnvoll die Übernachtungen einen Tag vorher zu reservieren. Vor allem wenn man nicht in den Städtchen übernachtet oder es wie oft nicht viele Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Es war aber zu keinem Zeitpunkt schwierig etwas zu finden, manchmal musste ich meine Etappen einfach dementsprechend anpassen. Ich habe aber trotzdem nicht immer reserviert und es manchmal einfach drauf ankommen lassen. Es ist manchmal auch schwierig einzuschätzen, vor allem wenn es bergiger wird, wie lange man laufen mag oder kann. Der Weg ist mit wenigen Ausnahmen sehr gut ausgeschildert und ich habe mich nur selten verirrt. Einmal auf dem Col des Ares, wo ich sicher war, dass der Weg auf der Strasse weitergeht, er aber gleich nach dem Restaurant rechts abgebogen ist. Zwei Wildschweinjäger haben mich dann netterweise mit dem Auto zurück gefahren und wieder auf den richtigen Weg gebracht…;-).
Ich hatte auch als Frau allein nie Schwierigkeiten, abgesehen von dem Spanner kurz vor Pamiers. Gefährlich sind die meistens nicht  aber es war einfach sehr unangenehm.
Trittsicher sollte man schon sein, denn teilweise sind die Wege ausgesetzt und es geht manchmal auf schmalen Pfaden steil den Berg hinunter. Aufpassen bei Regen muss man vor allem nach dem Col de Portet d’Aspet Richtung Razequeillé und auf der Etappe von Mauléon nach St. Just Ibarre nach dem Col d’Ehutza.
Nach Génos musste ich bis Barbazan 3 Std. lang einen Wald durchqueren, da gehört schon auch eine Portion Mut dazu. Vor allem sind die Wälder in dieser Gegend nicht so kultiviert und gepflegt wie z. B. in der Schweiz, sondern sie sind wild und ursprünglich. Ich fand es wunderschön, teilweise wie im Märchen. Es hätte mich nicht verwundert, wenn ich plötzlich Elfen oder Einhörnern begegnet wäre…;-). Es gibt aber auch immer die Möglichkeit, solche Passagen auf der Strasse zu gehen wenn man sich z. B. vor den Wäldern alleine ängstigt.
Ich kann den GR 78 all jenen wärmstens empfehlen, die ruhige und besinnliche Wege dem überlaufenen Camino Frances vorziehen und es schätzen in der Natur alleine zu sein. Er gehört für mich zu einem der schönsten Wege, die ich bisher gelaufen bin.
In diesem Sinne, BUEN CAMINO
Françoise

Uebernachtungsliste GR 78 von Carcassonne über Lourdes bis Roncesvalles

OT = Office de Tourisme, GC = Gîte communal, GP = Gîte privé, CH = Chambre d’hôtes, HR = Hotel/Restaurant, AJ = Accueil Jacquaire, AR = Accueil religieux/paroissial

Carcassonne (11000)
– Tous services et commerces, transports, hôpital
– OT, 28 rue de Verdun, 04 68 10 24 30
Alairac (11290)
– Gîte de Cantaloup, 04 68 26 86 67, 3 Zi à 2 pers.
Arzens (11290)
– AJ, Salle polyvalante, près de l’église, 8 pl, petite cuisine, tél sur place
– GC, Bar restaurant l’Arzenais, 38 place de la Mairie, 04 68 76 27 93, 6 pl
– CH, Gîte rural, Les Pradels, Mr Moulis Jacques, 04 68 76 22 83, 1 ch à 2 pers
Montréal (11290)
– Boulangerie, Restaurant, Bar
– GC, à 50m de la collégiale St Vincent, 6 pl, cuisine équipée, crédential, Mairie 04 68 76 20 05, 12 €  (Jul/Aug od. Sa/So Piscine municipale 04 68 76 20 69)
– GP L’Echappée Belle, 28 Bis Rue Basse, Mme Touya, 04 68 76 29 61 – 06 75 38 54 34, 4 pl, 20 € avec pt. déj.
– GP Domaine de Blanc, Mr Monin, 04 68 24 96 29 – 06 21 10 83 80, restauration le midi
– Camping Domaine de Gach, Mme Sarrail, 04 68 76 24 04 
Prouilhe à 3 km de Fanjeaux
– AR Soeurs Dominicaines du Monastère de Pouilhes, 04 68 11 22 66, accueil@prouilhe.com
Fanjeaux (11270)
– Tous services et commerces
– AR Couvent Saint Dominique, 2 Rue du Four, 04 68 24 70 16, 50 pl, 30 € avec ½ pension, 14 pl
– Belvedere Saint Dominique, 1 rue de la Porte Aymeric, 04 68 76 11 59, 22 €, 36 € ½ pension
– GP Le Relais St Dominique, Fam. Micouleau, 04 68 24 68 17, 15 pers, repas possible sur demande, tél avant
– GP, Rte de Carcassonne (lieu-dit Pomme Rose), 04 68 24 76 76, 7 pl, coin cuisine
– CH, face à la Halle (bourg), Mr Bondou, 04 68 24 79 49 – 06 08 33 92 69, 4 pl
– Hôtel Le Belvédère Saint Dominique, Rte de Mirepoix, 04 68 24 72 96/36, repas possible, ½ pension
– Hôtel Les Tisseyre, Rte de Carcassonne, Gery et Joêlle Labbez, 04 68 79 04 78, 3 ch, 7 pers
– Camping les Brugues, 04 68 24 77 37
– OT, Hôtel de ville, Place Trel, 04 68 24 75 45
3 km après Fanjeaux
– Camping à la ferme, faire les achats à Fanjeaux
Hounoux (11240)
– CH Les Volets bleus, 04 68 69 01 51
Malegoude (09500)
– HR Auberge du Balestié, Rte de Carcassonne, 05 61 69 58 64, ch et dortoir, repas possible, à partir de 44 €
Larche (5 km vor Mirepoix auf dem GR 78)
– AJ, Marie et Jean, 06 31 87 82 02, 05 61 68 35 72, repas et petit déjeuner en famille, 3 pl, tél avant
Mirepoix (09500J)
– Paroisse Don Mario, 13 Cours Chabaud, 05 61 68 11 25, 5 pl
– AJ, 06 31 87 82 02, repas et petit déjeuner en famille, 3 pl
– AJ, famille Larché, 06 77 39 84 23, 3 pl, repas possible
– Hôtel Le Commerce**, Cours du Docteur Chabaud, 05 61 68 10 29, à partir de 35 €, repas possible
– Camping municipal, 05 61 60 28 63
– Camping Dynam’eau**, Rte de Limoux, 05 61 60 28 63, 64 pl
– OT, Place Maréchal Leclerc, 05 61 68 83 76
Manses
– Camping Belrepayre, 05 61 68 11 99 – 06 07 88 76 79
Vals (09500)
– AJ, Gilbert et Evangélina, 05 61 68 65 39, repas et petit déjeuner en famille, 9 pl, tél avant
– GP, Camping à la ferme, Haras ferme de Belfort, 05 61 68 62 63, 6 pl
– Camping Mathurin, 05 61 69 23 90 
Saint-Amadou
– CH Sabaranis, 05 61 69 34 46
Varilhes (09120) (hors GR)
– Hôtel Auberge du Comté de Foix, 13 Av. de Foix,  05 61 60 70 81, repas possible, ½ pension
– OT, Place de la Mairie, 05 61 60 55 54
Ludiès
– CH Château de Ludiès, 05 61 69 67 45(7?), 5 ch
– GP, Françoise et Gérard, 06 48 21 14 88, Nacht 15€, Halbpension 30€ (sehr empfehlenswert!)
Le Carlaret (09100, 8 km avant Pamiers)
– GP La Lampisterie, Pascal et Elisabeth, Quartier gare, 05 61 68 58 02, 4 pl, repas possible
Pamiers (09100)
– Tous services et commerces
– AR L’Evêque, 8 Place du Mercadal, 06 64 32 16 09, rdlap@orange.fr, 9 pl, ½ pension, donativo (sehr empfehlenswert!)
– CH La Porte des étoiles, Lieu-dit du Moulet, 05 61 60 40 05
– Hôtel 1ère Classe, Lieu-dit La Bouriette, 05 61 68 94 88, tél avant
– Hôtel Le Roi Gourmand**, 21 rue Pierre Sémard, Mr Soulié, 05 61 60 12 12, repas possible, 19 ch
– Camping l’Apamée, 05 61 60 06 89
– OT, Bvd Delcassé, 05 61 67 52 52
Montégut-Plantaurel (09120)
– Epicerie
– AJ famille, 06 70 74 03 24 – 05 61 05 37 17
– Camping Chantebrise, 05 61 05 36 15, Centre équestre
– CH, Camping Château de la Hille, Mme Dedieu, 05 61 67 34 94, 2 Wohnwagen 12.50 €, ½ pension 35.50€
Pailhès (09130 (sur le GR 78, hors itinéraire proposé)
– Hôtel Pons, 05 61 03 01 36, dortoir 16 places, tél avant (fermé?)
Gabre Barané (09290) (avant Gabre! hors GR à 1.5 km)
– GP de Barané, Mr Wijnen, 05 61 69 98 17 – 05 61 69 79 09, 30 pl et ch, tél avant, priorité groupes, à partir de 38€
Le Mas d’Azil (09290) (von hier bis nach Saint Lizier keine Einkaufsmöglichkeit!)
– Tous services et commerces
– AR Le Temple protestant, Pasteur Bordes, Rue du Temple, 05 61 69 90 46, erize@wanadoo.fr, 3-5 pl, tél avant
– CH La Roseraie de Bel Air, à 1 km du Mas d’Azil
– Camping Le Petit Pyrénéen, 05 61 69 71 37
– Camping Castagnès, à 2 km
– Hôtel du Gardel**, Pl. du Champ de Mars, Mme Abribat, 05 61 69 90 05 – 06 12 86 57 35, 24 ch, repas possible
– Hôtel Jardin de Cadettou, 05 61 69 95 23, 3 ch
– OT du Pays Arize Lèze, Av. de la Gare, 05 61 69 99 90
Caoué de Coume (09290) 2.5 km après Le Mas d’Azil
– GP, CH, Camping Les Vergers de Sésame, Mr et Mme Duran, 05 61 69 99 56, 16 pl, dortoir, ½ pension
Prés de Clermont (sur le Chemin GR 78)
– AJ, Lieu dit Carriere, accueil en famille, 05 61 96 35 58, 15 €, ½ Pension 30€
Clermont La Grausse (09420)
– CH Le Château, 05 61 66 73 93 – 06 83 12 45 38, à partir de 43 €
Lieu dit Maneyre (avant Lescure)
– GP, 05 61 66 36 18, 20 €
Lescure (09420) 
– CH Baquette (hors GR 3 km), 05 61 04 86 39 – 06 86 72 56 88 – 05 61 96 37 67, 3 ch
Audinac
– Camping d’Audinac (hors GR 1 km), 05 61 66 44 50, 100 pl
Montjoie
– Camping Château (der gleiche wie oben Audinac?)
Saint Lizier (09190)
– Boulangerie, point internet, tout commerces, hôpital
– AJ, Place de l’Eglise, renseign. OT 05 61 96 77 77, 5 pl, coin cuisine, tél avant, 10 € (guter Gîte)
– Hôtel De La Tour **, 05 61 66 38 02, 9 ch à partir de 40 €
– Hôtel Horizon 117 (hors GR 4 km), transport des pèlerins sur demande
– OT, Place de l’Eglise, 05 61 96 77 77
Saint Lizier/Lorp (09190) (hors ch. à 1.5 km à Lorp)
– CH La Maison Blanche, Mme Roques,  05 61 66 48 33, relais équestre, 3 ch, pique nique
Saint Girons (09200) (2 km hors GR)
– Tous services et commerces
– Hôtel Gravier **, 7 quai du Gravier, 05 61 66 04 33, 15 ch, repas possible
– Hòtel La Clairière ***, Hòtel Eychenne ***, Hôtel Le Valier **, Hôtel La Flamme Rouge **
– OT, Place Alphonse Sentein, 05 61 96 26 60
Moulis (09200)
– Restaurant
Luzenac de Moulis (09200)
– CH Le Pont de Moulis, Mme Viennot, 05 61 04 66 02
– Camping La Fermette, 05 61 66 43 51
Engomer (hors GR)
– Bar
Alas
– AR, Sœurs de la Miséricorde, dortoir, 05 61 96 82 62
– CH Les Silènes (hors GR à 3 km), Mme Germain, 05 61 66 09 75, germainstephane@hotmail.fr, à partir de 42 €
– Hôtel, GP Aub Pyrène, 05 61 04 71 04
Arrout (09800)
– GP La Maraude, Tel. 05 61 96 82 08, dortoir, repas possible  
Cescau (09800) (hors GR) :
– CH Les Clématites, 05 61 96 11 80
Audressein (09800)
– CH Le Relay des 2 Rivières, Quartier Saint-Martin, Mr Barbisan, 05 81 15 52 50 – 05 61 04 76 32 – 06 30 77 58 52, lerelaydes2rivieres09@sfr.fr, 15 pl, ch et dortoir, coin cuisine, prix pèlerin, tél avant, à partir de 39 €
– Hôtel l’Auberge, 05 61 96 11 80
Castillon (09800)
– Tous services et commerces
– AJ Halte Saint Jacques, Jardin Le Baoulou, voir OT, 05 61 96 72 64, 2-3 pl, coin cuisine, 10 €
– GP Cantou du Soleil, 05 61 96 70 02
– Camping municipal Les vignes, 05 61 96 72 72
– OT du Castillonnais, Av. Noël Peyrevidal, 05 61 96 72 64
Castillon-en-Couserans (09800)
– CH Le Clos Enchanté, 58 rue Peyrevidal, Mme Peat, tél?
– CH Au cœur du chemin, Fam. Dorandovas, 05 61 66 09 92 – 06 81 02 27 23, au_coeur_du_chemin@orange.fr
Argein
– Epicerie
– CH La Terrasse d’Argein, 42 Rte de Luchon, Mr et Mma Tournier, 05 61 01 00 26 – 06 09 96 49 90, 5 ch
Buzan
– CH, Gîte Grange de Ben, Le Mandet, 05 61 96 76 24, 5 pl
– AJ, Eremitin Tatiana, 05 61 04 71 18 (kalte Dusche u. Trockentoilette draussen, man kann sich aber auch mit warmem Wasser am Lavabo waschen. Gutes Essen! Absolutes Highlight!), 5 pl, ½ pension, donativo
Augirein (09800)
– CH, Camping a la ferme, La Vie en Vert, Mme Daffis, 05 61 96 82 66
– CH le Castillou, 05 61 04 82 72, 3 chambres
Saint Lary (09800)
– Epicerie
– GC Le Refuge, Mme Mur, à l’église, 05 62 39 46 81, 5 pl
– AJ, Fam. Jackie, Pl. de la Pachère, 05 61 96 84 13 – 05 59 37 80 09, 4 pl, repas famille, particip. aux frais
– CH La Calabasse, Fam. Estaque 05 61 04 71 75 – 05 61 96 70 32, 4 pl, à partir 45 €, gilberte.estaque@orange.fr
– Hôtel L’Auberge de l’Isard, 05 61 96 72 83, 8 ch, à partir de 40 €
– OT, 05 61 96 81 08
Portet d’Aspet (31160) (Achtung: Weg bis Razecueillé 3 Std. steil auf engen Pfaden, Vorsicht bei Regen!)
– AJ, Bar Chez Jo, 05 61 66 36 74, dortoir 10 €, repas, soirée étape 27 €
Razecueillé (31160)
– GP la Peyrolise, Village, Mr Boué, 05 61 88 89 55 – 06 08 60 49 15, à partir de 2-3 p, coin cuisine, créd., 15 €, ½ Pension 27€ (keine Epicerie, Einkäufe vorher erledigen!)
Sengouagnet (1.5 km du chemin, viennent chercher les pélerins)
– CH à Aribos, 06 80 89 54 02, 40 €
Aspet (31160) (hors ch.)
– CH, Quartier Sarradère, Mr Boué,  05 61 88 89 55 – 06 08 60 49 15, 4 chambres, repas sur demande
– OT, rue Armand Latour, 05 61 94 86 51
Juzet d’Izaut (31160)
– Boulangerie, Charcuterie
– Hôtel Auberge du Cagire, Vidal, 05 61 88 85 25, à partir de 28 €
– CH Mémé de Juzet, 05 61 94 03 02 – 06 77 08 75 25, à partir de 30 €, prix pèlerins, crédential
Cazaunous Pomarèdes (2 km après)
– CH Laporte, 05 61 88 82 05
Montcaup (31160) (hors GR 2 km de Cazaunous)
– GP Le Bergerot, Mme Saves-Duces,  05 61 88 83 41, 24 pl, chambres et dortoir, ½ pension, prix pèlerin
Col des Ares
– GP, CH, Camping, 05 61 88 14 67, 12.50 € par nuit, 22 € ½ pension
ST.-Pé-d’Ardet
– Epicerie
Génos (31510) (keine Einkaufsmöglichkeit!)
– Camping auf der Farm, Wohnwagen, 05 61 88 47 90, donativo
Antichan (31510) 3 km de Génos
– AJ Ass. Amis de St Jacques en Comminges, Mairie 05 61 79 68 87, une tente mise à disposition
Barbazan (31510)
– OT (Mairie), 05 61 88 35 64
– CH Le Beau Site, Rte de Luscan, J. Margerie, 05 61 94 33 61, j.margerie@wanadoo.fr, 3 ch, repas possible
Pointis de Rivière (31210) près Barbazan
– GP, 3 rue Principale, Mme Caillaud,  05 61 89 71 94, studio équipé, 3 pl, prix à voir
Labroquère (31510) près Barbazan
– GP Le Castillon, M. Barque, 05 61 95 05 53 – 06 20 58 07 55, 2 pl, coin cuisine
Loures-Barousse (65370)
– Tous services et commerces, transports
– CH Ferme de Maribail, Pont de Labroquère, Mr Ryckwaert, 05 61 94 93 88 – 06 84 44 85 54, 4 pl, ch
– Camping
– OT 05 62 99 21 30
Valcabrère (31510)
– AJ Salle des Fêtes, Espace Mercadieu, Mairie et Mme Fauvel, 05 61 94 92 29, WC/douche, prévoir couchage, participation libre, tél avant
Saint Bertrand de Comminges (31510) (von hier bis Montserié keine Einkaufsmöglichkeit!)
– AJ Presbytère, Père Augé 05 61 88 31 54, Secretariat (Maite) 06 30 21 63 35, 7 pl, sanitaire, poss cuis., donativo (exzellent eingerichteter Gîte, es hat wirklich alles für die Pilger!)
– AJ, Mr Jean Louis, route vers Loures, 05 61 89 62 56 – 06 70 04 04 92
– AJ, Mme Uchan, 06 79 79 70 65, 05 61 88 31 82, 15 €, 3 pl
– Camping Es Pibous, Mme Gez, 05 61 94 98 20 – 05 61 88 31 42, caravane pèlerin, 10 €, ouvert 01/03 – 31/10
– OT (Mairie) 05 61 88 37 07 – 05 61 95 44 44
Aventignan (65660) (hors GR)
– GC Le Hourquet, Mme Dulhom, 05 62 39 75 16, 30 pl, coin cuisine, apr-sept
Nestier (65150)
– Restaurant
– CH, Gîte Auberge Monastère du Mont Arès, Mr André, 05 62 39 75 87, 23 pl, ch, repas possible
– Hôtel du Castéra, 05 62 39 77 37, à partir de 55 €
Montserié (65150) (keine Einkaufsmöglichkeit bis Bagnères de Bigorre!)
– 2 GC, 05 62 98 98 41 – 06 79 13 07 95, Mont Marto et Mont Pelat (24 pl et 28 pl), 10 €
Lortet (65250)
– HR du Mont d’Aure, 05 62 39 02 43, dortoir?, ch, forfait pèlerin, 30 €
– CH Turner, 05 62 98 14 76
Esparros (65130)
– GP (rural) d’Esparros, Mr Jean Colomes, 05 62 39 05 96, 20 pl, 15 €
– GP, CH et C Le Randonneur (300m du village), Mr Duthu, 05 62 39 19 34, repas poss., nuit et petit déj. 35 €
Sarlabous (65130)
– Epicerie mit regionalen Produkten im Gîte
– GC Le Moulin des Baronnies, Mme Fréchou, 05 62 39 05 14, 21 pl, 12 €
Bourg de Bigorre (65130)
– Epicerie
– Hôtel Fourcade, 05 62 39 05 01, 30 €
La Barthe de Nesthe (65250) (hors chemin)
– OT, Neste Baronnies, 25 av. de l’Eglise,  05 62 98 87 02
La Bastide
– CH La Colo, 05 62 98 10 03 – 06 08 74 28 84
– HR de l’Officier, 26 Grande Rue, Mr Dupuy, 05 62 98 21 39, 18 ch
Capvern (65130) 
– Camping la Plénitude**, 1000 Route de provence, 05 62 39 14 56 40, ouvert 01/04 – 31/10
Molère (65130)
– GP du Poiré, CH, Route de Capvern, Mme Andrieu, 05 62 39 05 65 – 06 71 28 27 76, 13 pl, coin cuisine
Mauvezin (65130)
– HR Auberge de l’Arros, 2 Route de baronnies, Mr Cardeillac, 05 62 39 05 05, 12 ch, ½ pension
Bagnères de Bigorre (65200) (der Pilgerweg nach Lourdes ist einfacher und kürzer zu begehen als der GR!)
– Tous services et commerces, train et cars, Hôpital
– AR Centre d’accueil Notre Dame, 24 rue Gambetta, 05 62 91 08 61, 06 82 74 28 31, abadieandre@aol.com, 9 pl, coin cuisine, Lave-linge, 5€
– CH, Accueil paysan, Mr Bellocq, quartier Monlôo BP 352, 05 62 95 41 47, 6 ch, repas possible
– CH, 21 rue de l’Horloge, Mr Cazcarra, 05 62 95 03 30, 7 ch, ouvert 01/05 – 01/10
– CH Au Chat Ronfleur, 3 Allée Alfred Cazalas, Mme Maley, 05 62 95 42 87 – 06 98 11 72 74, 20 € avec pt. déj., au-chat-ronfleur@wanadoo.fr
– OT, 3, Allée Tournefort, 05 62 95 50 71
Germs
–  CH voir avec le bar
Ourdis-Cotdoussan (65100) 
– GP, Village, Mr Tarac Elie et Marie, 05 62 94 38 81, places selon disponibilités, coin cuisine, tél avant
Juncalas (65100)
– CH Maison Monseigneur Laurence, M. Assouère, 05 62 42 02 04, 8 pl, ch, repas possible, à partir de 50 €
– CH, 31 rue Castelloubon, Mr Coumes, 05 62 94 76 26, 7 pl, ch  
Jarret (65100)
– GP, tout equipées, 11 Chemin des Moulins, Mr Falliero, 05 62 42 96 36, 6 – 10 pl, tél avant
Lourdes (65100)
– Tous services et commerces, transports
– AJ La Ruche, Mr Doux, 21a rue de Pau, 05 62 97 98 21 – 06 24 99 01 21, jl.doux@club-internet.fr, 9 pl, don, à partir de 15h30, ½ pension, donativo (mind. 12€), (nur schon wegen der Lage ein toller Platz!)
– AR Entraide Saint-Martin (près porte Saint-Joseph), 05 62 42 79 94, Info pèlerin, hérbergement religieux
– AR Cité Saint-Pierre, Av. Monseig. Rodhain, 05 62 42 71 11 – 05 62 42 71 19, 2 ch pour pèlerins, crédential, don.
– Accueil Int., 3 chemin de l’Arrouza, 05 62 94 34 54, 90 pl, ch et dortoir, coin cuisine, part. aux frais, tél avant
– AR Soeurs Auxiliatrices, Soeur Marie-Claude, lachazemc@yahoo.fr, tél demander à l’OT, 37 rue de Bagnères, 9 pl, coin cuisine, donativo, tél. avant
– AR Foyer Ave Maria, 7 av. du Paradis (près du vieux Pont), derrière la basilique, 05 62 48 79 87 – 05 62 42 79 87 – 05 62 94 24 88, nuit 8 €, petit déj. l.60 €, repas 5.45 €, sur réservation
– AR Hébergement des sanctuaires de Notre Dame de Lourdes: L’Hospitalet, 3A Rte de Pau, M. E. Aubry, accueillante de 17h à 21h, 05 62 42 79 87, nuit 8 €, petit déjeuner l.60 €, repas 5.45 €, crédential
– OT, Place Peyramale, 05 62 42 77 40
Saint-Pé-de-Bigorre
– CH à 3 km, Ferme Campseissillou, Qt. du Mousquès, Mme Arramonde, 05 62 41 80 92, 12 pl, ch, coin cuisine, repas possible
– CH Ferme Versailles, Rte des Grottes Bétharram, Mr Azens, 05 62 41 80 48, 3 ch, petit déj, ouvert 01/03 – 15/12
– CH Le Grand Cèdre, 05 62 41 82 04  
– Camping La Grotte aux Fées, 05 62 41 81 63
Lestelle Bétharram (64800)
– Tous services et commerces
– AR Notre-Dame de Bétharram, Père Firmin, 1 place St Michel, 05 59 71 92 20, 20 pl, 12€, repas du soir 8€, crédencial
– CH La Croix des Hauteurs, Mme Latapie, 05 59 71 96 18, 2 ch, repas possible
– Hôtel Central, 2 Av. de Bétharram, 05 59 71 92 88
– Hôtel Le Vieux Logis, Rte des Grottes,  05 59 71 94 87
– Hôtel Le Lys des Pyrenées, 05 59 71 92 88
– Camping, Gîte, Village Vacances du Saillet, Ass. Temps Libre, Parc du Sport, 05 59 82 63 27 – 05 59 71 98 65
Asson
– Epicerie, Charcuterie, Pharmacie
– Bar/Café (Abendessen möglich, vorher reservieren!)
– AR Presbytère, 3 rue des Pyrénées, Père Rustil, 05 59 71 02 89, 3 pl, coin cuisine, 10 €  
Bruges (64800)
– Bar, Boulangerie, Epicerie
– GP Le Pitchoulou, 6 chemin des artigols, Mme Rimbaud, 05 59 71 07 18 – 06 14 40 98 61, pitchoulou.gite@yahoo.fr, 6 – 7 pl.
– GP Le Landistrou, 05 59 71 06 98
– GP de l’Arrec, 7 rue de l’Arrec, 05 59 71 12 19 – 06 35 96 81 36, 3-4 pl
Louvie Juzon (64260)
– GC, Village, Salle communale, Mairie 05 59 05 61 70, 2 pl., sanitaires, pas de douche
– HR L’Orée du bois, Quartier Pédéhourat, Mr Buffaud, 05 59 05 71 59, soirée étape, fermé en octobre
Arudy (64260) (Es gibt versch. Wegmöglichkeiten nach Oloron, Abbé Pierre fragen!)
– Tous services et commerces
– AR Presbytère, Abbé Pierre Sallenave (ancien pèlerin), 2 rue Baulong, 05 59 05 61 98, pierrs@orange.fr, 9 pl., ½ pension, donativo (sehr empfehlenswert, kochen abends zusammen mit Abbé Pierre!)
– CH, 3 Rue du Pont Germe, Mme Noiret, 05 59 05 86 36, 4 ch
– CH, 13 Rue Parc National, Mme Hamann, 05 59 05 23 82
– CH La Mainade, Ferme auberge, 05 59 21 01 01
– Hôtel de France, 1 Place Hôtel de Ville, 05 59 05 60 16, 24 €
– OT, Place Hôtel de Ville, 05 59 05 77 11, http://www.ot-arudy.fr Buzy
Ogeu les Bains (64260) (4 km village)
– CH Maison Saint-Marty, Hameau du Grand Chêne, Mr Selinger, 05 59 34 93 36, 6 pl., ch
Buzy en Béarn (64260)
– CH Ferme Auberge, 6 Place cazenave, Mme Augareils, 05 59 21 01 01, 5 ch, repas possible, ouvert 01/05 – 01/10
Oloron Ste. Marie (64400) (Es lohnt sich hier eine Abkürzung auf der Strasse über St. Goin zu laufen, zudem gibt es hier eine Epicerie!)
– Tous services et commerces, Hôpital
– GC Relais du Bastet, 12 place de la Résistance, Mr Chavanne, 06 77 19 82 85, 18 pl, tél. avant, 12.50€
– Centre d’hébergement Le Bialé, 10 rue Révol, 05 59 39 15 29, 88 pl., coin cuisine, tél. avant
– Centre d’hébergement du centre nautique, Soeix d’Oloron, 05 59 39 61 00, 30 pl., coin cuisine, tél. avant
– Camping gîte du Stade, 05 59 39 77 26
– OT, allée du Comte de Tréville, 05 59 39 98 00
Saint Goin (64400) (hors GR)
– Camping municipale, Village, Mairie 05 59 88 00 03 – 06 08 78 67 07, 15 pl, tél avant
Geus d’Oloron (64400)
– HR Sainte-Germaine, 18 Route de Josbaig, 05 59 88 00 65, chambres, repas possible, fermé Oct/Nov
Hôpital Saint Blaise (64130) (bis Mauléon keine Einkaufsmöglichkeit!)
– 2 Restaurants, tél 05 59 66 07 21
– GC, Isabelle, tél. mairie 05 59 66 11 12 – 05 59 66 53 04, 8 pl (Food-Automat in der Herberge!)
Mauléon-Soule
– AJ familial (3 familles), tél mairie 05 59 28 18 67
Mauléon-Licharre (64130)
– Tour services et commerces
– GC, 7 rue des Frères Barrenne, (clé à la Mairie jusqu’à 18 h; après 18 h au bar Eskualduna face à la Mairie), Mairie 05 59 28 18 67, OT 05 59 28 02 37, 8 pl
– CH Mme Elissalt, 8 Bvd. Gorre, 05 59 19 10 98 – 06 80 52 62 33, 4 pl, 01/04 – 30/11
– HR du Parc, Espes-Undurein, 05 59 28 80 97, soirée étape
– Hôtel du „Château“, 25 rue de Navarre, 05 59 28 19 06
– Hôtel Bidegain, 13 rue de Navarre, 05 59 28 16 05
– OT, 10 rue J.B. Heuga, 05 59 28 02 37
Ordiarp (64130)
– Hôtel Le Chistera (1 km du village), 05 59 28 06 74, seulement restaurant?
– GP de groupe de Garaïbie (6 km du village), Route du Col Napal Aussurucq, Mme Anso, 05 59 06 07 90 – 06 75 77 52 77, 29 pl, coin cuisine, faire les achats avant à Mauleon!
– GP de Garaïbie, Mr Daviaux, 05 59 28 04 03
– GP Mr. Bouillon (ébéniste), 05 59 28 10 13, 6 à 7 pl
– Chambres Mme Althabe, 05 59 28 15 16, 3 ch
– HR Le Chistera (1 km du village), 05 59 28 06 74, ch, repas possible
St Just Ibarre (64120)
– CH Maison Dominicateya, Village, Mr Berouet, 05 59 37 80 09, 3 ch, 15€, tél avant
– CH Reca Marie Pierre, 05 59 37 87 10
– CH Maison Etchetoenia, route Col Osquich, 05 59 49 13 34 – 06 47 99 30 60, chambre pèlerin
– HR Maison Briseteia, Village, Mme Abat, 05 59 37 22 43 – 06 73 48 43 49, tarif pèlerin
Bunus (64120)
– Camping Inxausseta, Village, Mr Berho, 05 59 37 81 49, ouvert 15/06 – 30/08!
Col de Gamia (64220)
– Bar
– HR du Col de Gamia, Quartier Sarrasquet, 05 59 37 13 48, 8 chambres, ½ pension, ouvert 31/03 – 31/12
Larceveau (64120)
– Hôtel Espellet, 05 59 37 81 91
– Hôtel du Trinquet, M. Olharan, 05 59 37 81 57   
St Jean le Vieux (64220)
– GP du Camp Romain, Maison Ur Bizea, Carole Etchandy, 06 86 99 82 03, ½ pension
– CH, Subiatia, Mme Esponde, 05 59 37 08 21, 3 ch, coin cuisine
– Hôtel Mendy (bourg), 05 59 37 11 81
St Jean-Pied-de-Port

– tous services, commerces et transports

– GP L’Esprit du Chemin, 05 59 37 24 68
– weitere Herbergen siehe Miam Miam Do Do
Huntto
– Ferme Ithurburia, 05 59 37 11 17, ½ Pension 33€, 25 Plätze, unbedingt vorher anrufen!
Uhart Cize
– Refuge Auberge Orisson, Mr Etchandy, 05 59 49 13 03 – 06 81 49 79 56, 18 Plätze, unbedingt vorher anrufen!

Links:
Arièges-Pyrénées
La-Voie-du-Piémont_GR-78
Voie du Piémont Pyréenen

23.09.2012/fd

15.09.12 Roncesvalles: Abschied

Neue Albergue von Roncesvalles

Sitze in der Bar und warte auf den Bus. Fela und Hansjörg sind bereits seit 1.5 Std. unterwegs. Heute Morgen um 6.00 wurden wir mit Chorgesang geweckt und das Licht ging an. Ich kenne das ja schon seit dem letzten Mal und trotzdem musste ich lachen, als ich die verdutzten Gesichter der anderen Pilger gesehen habe. Man hat das Gefühl, plötzlich in einem anderen Film zu sein, vor allem wenn man vorher in Frankreich unterwegs war.
Ich lag noch gemütlich in meinem Schlafsack, als meine Mitpilger bereits hektisch ihren Rucksack gepackt und noch schnell die Blasen an den Füssen von der letzten Etappe mit einem Compeed-Pflaster abgedeckt haben. Komischerweise war ich überhaupt nicht traurig, sondern lag nur da und hab vor mich hin geschmunzelt. Ist mal eine andere Erfahrung, das Ganze von aussen zu beobachten. 2011 wurde hier eine neue Herberge gebaut, sie ist wunderschön und verfügt über alles, was ein Pilger so braucht. Es können 180 Pilger untergebracht werden. Erst wenn die neue Herberge voll ist wird die alte aufgemacht. Für Nostalgiepilger lohnt es sich also spät anzukommen. Die alte Herberge hat 120 Betten. Täglich kommen hier zw. 250 und 300 Pilger über die Pirenäen! Sollten die 300 Betten mal nicht reichen hat es noch mehrere Container, die dann geöffnet werden. Wahnsinn oder? Buen Camino a todos…

Buen camino a todos!

14.09.12 Huntto – Roncesvalles: Grande Finale

Sitze vor der Bar und trinke mein geliebtes Cerveza con Limon. Ja ich bin gut in Spanien angekommen und mein Camino ist beendet, leider. Trotzdem geht es mir gut, ich bin sehr glücklich und auch dankbar, dass alles so gut gelaufen ist. Heute Abend werde ich mit meinen Mitpilgern, Fela, Hansjörg und Don im Restaurant essen und Abschied feiern. Es ist schon verrückt, wie schnell man mit Pilgern eine starke Verbindung hat. Es reicht zusammen die Pyrenäen zu überqueren und schon ist ein Band entstanden. Es kann sehr gut sein, dass die anderen drei zusammen in Santiago ankommen werden. Auf jeden Fall werden sie sich immer wieder begegnen und freuen wenn sie sich sehen. Oh ja, ich weiß genau wie es ist und sich anfühlt. Heute waren wir einmal eine richtige Einheit. Drei Menschen, die sich eigentlich nicht kennen, marschieren zusammen im gleichen Rhythmus. Wir sind gelaufen als wären wir eins. Es ist schwierig dies zu erklären, man muss es erlebt haben. Auf jeden Fall hat es die Lust in mir geweckt, den Camino in Spanien noch mal zu laufen.
Heute war wirklich der Höhepunkt meines Caminos. Die Strecke ist wirklich unbeschreiblich schön, ein Panorama, dass dich einfach nur staunen lässt. Ja und dieses Mal hatte ich schönes Wetter, einmalig war das.
Seit gestern habe ich keine Schmerzen mehr, weder im Rücken noch in den Füssen. Die letzten zwei Tage, seit der Bar auf dem Col de Gamia, bin ich nur noch geflogen. Alles Schwere war weg, keine überflüssigen Gedanken mehr, nur noch im Hier und Jetzt. Ja und wenn man auf dieser Welle reitet, wird das Laufen absolut mühelos und man ist voller Freude. Für diese kurzen Momente lohnen sich alle Mühen, alle Schmerzen und genau deshalb laufe ich den Camino.
Nach dem Essen um 20.00 werde ich noch in die Messe gehen. Bin zwar nicht Katholikin und auch nicht religiös aber ich mag die Rituale in der Kirche und vor allem die Chorgesänge. Zudem werden immer noch die Pilger gesegnet. Der Pilgerweg hat mich mit der Kirche versöhnt. Ich brauche sie nicht mehr zu bekämpfen.
Morgen um 9.20 werde ich den Bus nach Pamplona nehmen und anschließend den Bus nach Bilbao. Um 17.00 fliege ich dann zurück nach Basel. Na dann man sieht sich…

Herberge Orisson

Fela

Hansjörg
Kommt mir irgendwie bekannt vor…;-)

Roncesvalles








😊

13.09.12 St. Just Ibarre – Huntto

Wow, was für ein Tag! Bin im Gîte in Huntto, morgen werde ich die Pyrenäen überqueren und in Roncesvalles meinen Camino beenden. Ich weiß jetzt schon, dass es Tränen geben wird. Habe gerade einen wunderschönen Abend mit den Pilgern in meinem Zimmer verbracht. Sie starten morgen ihres großes Abenteuer Richtung Santiago und ich zelebriere morgen meine letzte Etappe. Es ist hart aufzuhören wenn es am schönsten ist. Würde morgen gerne mit Nela aus Belgien, Don aus Amerika und Hans-Jörg aus München weiterlaufen. Ich freue mich aber total für sie, dass sie dieses große Abenteuer noch vor sich haben.
Heute morgen war ich um 7.15 bereits unterwegs, da ich wusste, dass ich eine lange und harte Etappe vor mir habe. Kaum bin ich gestartet, hat es auch gleich angefangen zu regnen. Habe heute zwei Pässe überquert und natürlich wieder in strömendem Regen. Es war wirklich hart. Oben auf dem Pass war es zudem auch noch bitterkalt und es hat stark gewindet. Aber es war trotz allem wunderschön! Ich hatte trotzdem gute Sicht als ich oben war. Bin 4 Std. gelaufen bis ich endlich anhalten und mich ausruhen konnte. Am Col de Gamia gibt es eine Bar und ein Restaurant und die Verantwortlichen, die den GR signalisiert haben wussten nichts besseres als den Weg daran vorbeizuführen. Bin nur da gelandet weil ich gestreikt und die Strasse genommen habe. Als ich gesehen habe, dass der Weg daran vorbeiführt bin ich wutschnaubend in strömendem Regen zurückgelaufen. Ich wäre gestorben für einen Kaffee und ein Sandwich im Trockenen. In der Bar habe ich dann 2 Kaffees getrunken und ein Riesensandwich verdrückt. Anschließend habe ich mich gefüllhlt wie neugeboren und bin ganz beschwingt die Strasse runtergelaufen. Den GR habe ich einfach links liegen gelassen. Hatte die Schnauze voll von unnötigen Umwegen und komischen Wegführungen. Hatte dann einen richtigen Höhenflug und bin regelrecht nach St. Jean-Pied-de-Port geflogen. In St. Jean habe ich mir kurz den Stempel abgeholt, habe mir ein Pain Au Chocolat gekauft und noch 5 km weiter bis Huntto gelaufen. Das Panorama war einmalig und im Gegensatz zu vor 4 Jahren hatte ich beste Sicht und die Sonne hat sich auch noch gezeigt.
Jetzt liege ich im Bett, meine Mitpilger schnarchen schon und ich fühle mich total zufrieden und glücklich. Bonne nuit…

Man sieht es nicht aber es ist bitterkalt…
Die Pferde laufen hier auch frei rum

Auf diesen Moment habe ich mich gefreut..:-)

Meine Schuhe hängen leider nicht mehr da…

Saint Jean Pied-de-Port
Unterwegs nach Huntto…

12.09.12 Mauléon-Licharre – St. Just Ibarre

Ordiarp
spezielle Kirche von Ordiarp

Heute hättet ihr wohl nicht mit mir tauschen wollen. Es hat geregnet, der Weg war morastig und für 2 Std. bin ich in einem Teppich von Kuhfladen gelaufen. Habe mal wieder einen Pass überquert und irgendwie kriege ich das ohne Regen einfach nicht hin. Es hätte mal wieder ein Wahnsinnspanorama gehabt aber eben leider… Das erste Stück des Weges bis Ordiarp habe ich auf der Strasse abgekürzt. Anstatt den veranschlagten 3 Std. benötigte ich nur 1 Std. und 45 Min. Zudem bin ich an der Strasse noch an einer Bäckerei vorbeigekommen und habe mir eines dieser „buttrigen“ französischen Croissants gegönnt. In Ordiarp gibt es eine sehr spezielle wunderschöne Kirche, nur leider konnte man sie nur von außen ansehen. Wollte mir gerade ein schönes Plätzchen suchen wo ich eine Rast einlegen könnte und dann hat es begonnen zu regnen. Ich hätte doch gleich bei der Kirche was essen sollen aber jetzt war es zu spät. Zudem waren meine Gamaschen und auch der Apfel den ich gerade hatte essen wollen noch im Rucksack und um darauf zugreifen zu können hätte ich zuerst die Regenpellerine und den Rucksack ausziehen müssen. Na ja ich habe es dann bleiben lassen und bin hungrig und mit nassen Hosenbeinen weiter marschiert. Das dumme ist, dass der Regen einem anfängt oben in die Wanderschuhe zu laufen wenn der Regen stark genug ist oder lange genug andauert. Gott sei Dank hat es dann mal kurz aufgehört und ich habe schnell meinen Rucksack abgeworfen und die Sachen rausgenommen. Die Regenpause war aber nur non kurzer Dauer, so dass ich meinen Apfel während den Laufen verzehrt habe.
So ging das eigentlich den ganzen Tag weiter und ich konnte mich nie wirklich ausruhen. Jedes Mal wenn ich mich kurz setzen wollte, hat es wieder angefangen zu regnen. Zudem lief ich mehrere Stunden in diesen frischen Kuhfladen rum, was mich auch nicht gerade animiert hat anzuhalten und zu essen. Brauche euch wohl nicht zu sagen, dass ich ziemlich fertig war als ich hier angekommen bin.
Madame hat mir ein Bier organisiert und dann habe ich mich gleich mal hingesetzt und endlich in Ruhe was gegessen. Was für eine Wohltat…
Draußen regnet es noch immer und ich liege mit Skiunterwäsche im Schlafsack und geniesse es im Trockenen zu sein und schön warm zu haben.
Meine
Mitstreiter, die ich gestern den ganzen Tag nicht gesehen hatte, sind auch gerade eingetroffen. Zwei Stunden nach mir. Bestimmt haben sie keine Abkürzung genommen wie ich…

Es geht ziemlich steil bergab!

Saint Just Ibarre

11.09.12 Hôpital St. Blaise – Mauléon-Licharre

Habe heute Nacht seit langem wieder einmal gut geschlafen. Vielleicht lag es an den Ohrstöpseln, die ich vorsichtshalber rein gemacht habe, da Gérard gemäß Ehefrau schnarchen soll oder lag es daran, dass ich nicht alleine im Zimmer war? Keine Ahnung. Um 7.20 stand ich schon wieder auf der Piste bereit zum Abmarsch. Keine Spur mehr von den dunkeln Wolken, die gestern meinen Geist umwölkt haben. Ich fühlte mich frisch, nichts schmerzte mehr und ich wusste, dass dies ein sehr guter Tag werden würde. Es war sehr frisch und die Sonne noch nicht aufgegangen. Bin dann zügig los, der Weg verlief steil hoch in den Wald. Im Wald früh morgens vor Sonnenaufgang ist es noch sehr dunkel. Ich habe aber die Wegmarkierungen gut gesehen und somit war es kein Problem. Da fragt sich bestimmt der eine oder andere von euch ob ich keine Angst hatte? Die Antwort ist Nein. Der Verstand meldet sich zwar, dass ich Angst haben sollte aber wenn ich den Wald einfach spüre und im Moment bin habe ich keine Angst. Der Wald hat absolut nichts beängstigendes. Ab und zu wenn man nicht zuviel Lärm macht und der Wind aus der richtigen Richtung kommt, sieht man sogar Rehe. Sie verharren dann und starren einem an und wenn man nur eine kleine Bewegung macht, z.B. weil man fotogafieren möchte, verschwinden sie ganz schnell. Ansonsten sieht man nicht viele Tiere, nur Vögel die davon fliegen.
Hier im Baskenland ist die Ernte des Futtermais in vollem Gange. Konnte zusehen wie sie mit der Maschine alles abschneiden und dann wird es gleich gehäckselt und in den leeren Lastwagen, der nebenher fährt eingefüllt. So ein Lastwagen ist nullkommanix gefüllt und dann kommt der nächste. Wusste z. B. nicht, dass für den Futtermais die ganze Staude benutzt wird. Dann kommt es in diese grünen oder schwarzen Plastiksäcke, die man immer wieder auf den Feldern sieht und vergärt darin. Im Winter wird es dann an das Vieh verfüttert.
Mauléon ist eine schöne kleine Stadt mit einer Burg, die hoch über der Stadt thront. Es ist gar nicht so einfach hierher zu kommen, denn dazu muss man zuerst längere Zeit steil runter laufen und wenn du das Gefühl hast angekommen zu sein, geht es wieder steil hoch, nur um auf der anderen Seite wieder steil runter zu gehen. Ganz schön anstrengend, am Ende hatte ich ganz weiche Knie. Bin total happy, dass ich keine Probleme mit den Knien habe, nur die Füße die Schmerzen eigentlich immer, mal mehr mal weniger. Kommt immer darauf an, wieviel ich auf Asphalt laufen muss. So ihr Lieben, werde jetzt noch einen kleinen Rundgang machen und dann geht es ab ins Bett. Bin wieder alleine im Gîte, die Familie die ich seit Arudy immer treffe ist scheinbar an einem anderen Ort abgestiegen aber sie sind auch hier in Mauléon. A toute…, d. h. bis bald.