28.04.14 Sobrado dos Monxes, 26km

 

Die ersten 10km heute waren wahnsinnig schwer. Mir steckte die gestrige Etappe noch in den Knochen und mein Körper war einfach nur müde. Der Rucksack fühlte sich an wie 100kg… 

Erstes Hindernis am Wege, dass es irgendwie zu überwinden gilt. 

Teilweise ist es wie im Märchen… Leider habe ich mich hier nur mühsam dahin geschleppt und hatte nur wenig Freude an der schönen Umgebung. 

Es ging über eine Hochebene…

…und weiter durch den Wald. Durch die vielen Nadeln auf dem Boden war es ganz weich. 

Nach 10km kam dann endlich, endlich eine Bar. Elena hat mir ein riesiges Sandwich zubereitet, mehr als die Hälfte ließ ich mir einpacken. Dieses Bocadillo würde für 3 reichen… Dann gab es noch 2 Cafés con Leche und dann war ich soweit wieder hergestellt, dass ich den weiteren Weg anpacken konnte. Musste noch kurz den Weg suchen, da mich die Muscheln, die seit Galicien in die andere Richtung zeigen, immer noch verwirren. 
Jetzt bin ich bei Dona Celia eingekeht und trinke ein Kas Limon. Habe es nicht eilig heute…
Bald bin ich am höchsten Punkt des Camino del Norte (714m). Man sieht mal wieder in die Weite…
Hier ist das zukünftige Weihnachtsessen zu sehen. Ein riesiger Truthahn…

Diesem Wegweiser ist schlecht geworden, wie mir heute zeitweise auch…

Seit ich in Galicien bin, ist das Wetter kalt, regnerisch und windig. Aber es ist trotzdem sehr schön…

An diesem See habe ich noch mal eine Pause gemacht. Hier kann man doch nicht einfach vorbeilaufen oder?

Um 17.30 bin ich dann endlich im Kloster von Sobrados angekommen. Dafür dass ich schon um 8.00 los bin war das ein sehr langer Tag. 

Erste Nacht die ich auf diesem Weg im Kloster verbringe. Im Zimmer hat es keine Fenster und es ist ziemlich stickig… Na dann Gute Nacht…