63. Tag, Tentsite, Meile 1636.3, Höhe 1468m

Wir verliessen das heisse Seiad Valley am frühen Morgen. Zuerst mussten wir mehrere Meilen auf geteerten und ungeteerten Strassen hinter uns bringen. Das war ziemlich öde und ich habe dazu Musik gehört. Dabei musste ich viel an meine Mama denken und das hat mich wieder zum heulen gebracht. Ich vermisse sie sehr auch wenn wir eine schwierige Beziehung hatten. 

Wir trafen die zwei Franzosen, die gestern auch auf dem Campingplatz waren, Bullfrog und ? Sie hatten kurz bevor sie uns trafen einen Bären gesehen! Ich möchte auch einmal einen sehen…

Ab dem Picknickplatz ging es durch den Wald einem Fluss entlang. Es war heiss und schwül. Der Schweiss ist mir nur so runtergelaufen. Am liebsten hätte ich mich in den Fluss gestürzt. Wir mussten wieder jene Baumstämme über- oder unterqueren zudem ging es wieder einmal durch einen abgebrannten Wald. Ich mag das langsam nicht mehr sehen. Da es so heiss war machten wir 4 Std. Mittagspause und gingen erst um 16.00 weiter. Es war wunderbar ein Mittagsschläfchen unter den schattigen Bäumen zu machen. 

Wir mussten noch ca. 4 Meilen bis zur Tentsite laufen. Wasser gab es genug deshalb wurde das Wasser auffüllen immer wieder verschoben. Bei der letzten Quelle kam dann nur noch ein Rinnsal aber jetzt mussten wir auffüllen! D-Hiker kletterte etwas den Hang hoch und da floss es ganz ordentlich. Ich stand in der Mitte und reichte die leeren Flaschen hoch und sie füllte sie auf. Big Sky nahm sie unten in Empfang. Wir werden langsam ein gutes Team😉. 

Gegen Schluss wurde es echt mühsam mit dem zugewachsenen Trail und dem ewigen klettern über Baumstämme. NORTHERN CALIFORNIA SUCKS!!! Big Sky und ich schleppten  uns die letzten Meilen bis zum Camp wo ich mich gleich auf dem Boden warf, noch bevor ich das Zelt aufbaute. Ich war  echt bedient mit dem heutigen Tag. Zu heiss, zu viel klettern über Bäume und zuviel zugewachsener Trail. No fun! Als ich dann endlich das Zelt aufbaute wurde ich von den Moskitos gefressen😖. Wir assen trotzdem draussen mussten uns aber mit DEET einstreichen. Pures Gift! Wir sind ziemlich schnell im Zelt verschwunden. Es gibt halt immer einen Makel im Paradies😉. 

62. Tag, Seiad Valley, Meile 1653.4, Höhe 418m

Heute ging es in die Stadt, wobei Stadt ein zu großes Wort ist für dieses Nest aber es hat einen sehr gut assortierten Shop fûr Hiker. Wir sind auf dem Campingplatz und zuallererst musste ich eine Cola und Chips haben. Hier in Seiad Valley ist es ca. 40 Grad heiß, kaum zum aushalten. Wir zahlen 15$ für das Camping, darin ist auch die Dusche enthalten inkl. Shampoo und Seife. Der Campingplatz selber ist recht messi und verwahrlost. Hier werden die Hiker abgezockt. 

Am Morgen hieß es den letzten Anstieg zu bewältigen bevor es runter ging nach Seiad Valley. Morgens komme ich immer sehr gut den Berg hinauf, am Nachmittag wenn es heiss ist weniger. Wir hatten einen winderschönen Sonnenaufgang, der alles in ein rotgoldenes Licht tauchte. Mount Shasta begleitet uns schon seit Tagen. Ein wunderschöner , allein stehender Schneeberg. Man kann ihn besteigen wenn man will aberwitzig werden das wohl auslassen. 

Wir aden Frühstück am Wasser und da machte ich den Fehler nicht nochmal Wassee aufzufüllen. Ich hatte angenommen, dass später auch noch eine Wasserqeelle kommt. Aber dann mussten wir nochmals Schneefelder überqueren, was viel Zeitvon Anspruch nahm. Bei einer Stelle ging es mindestens 100m den Berg hinunter. Unten waren Felsbrocken und dann der Schnee. Jetzt hatte ich zum ersten Mal richtig Angst. Wenn ich da runterschliddern würde, würde ich zuerst in die Felsbrocken krachen und dann in den eiskalten Bergsee plumpsen. D-Hiker gab mir nochmal Anweisungen und erinnerte mich an das Dreipunktesystem. Erst wenn der Fuß und beide Stöcke festen Halt haben macht man den nächsten Schritt. Ich habe es trotz meiner Angst gut hinüber geschafft! Anschließend mussten wir wieder klettern bis wir auf dem Trail ankamen. 

Wirbtreffen immer wieder Northbounder, mit denen wir gegenseitig Informationen austauschen. So wissen wir bereits, dass es in den Marble Mountains nach Seiad Vally noch viel Schnee hat. Vielleicht können wir den Schnee wieder auf einer Dirtroad umgehen. 

Einmal haben wir uns verirrt weil der Trail  komplett zugewachsen war. Zudem haben wir dadurch die Wasserquelle verpasst. Wir hatten jetzt alle zuwenig Wasser und es wurde immer heißer. Für die Lunchpause haben wir uns in den Schatten gelegt. Anschlieeend sind wir die nächste 1.7 Meilen bis zur Wasserquelle den Berg hinunter gerannt weil wir komplett dehydriert waren. Am Wasser habe ich zuerst einmal den Kopf unter den Strahl gehalten zur Abkühlung. Dann habe ich gleich mal einen halben Luter des kühlen Nass hinuntergestürzt. 

Die letzten Ymeilen bis Seiad Vally gingen dann schnell auch wenn wir zuletzt noch bei50 Grad auf der Strasse laufen mussten. Wir sind gleich in den Shop rein um was kaltes zu trinken zu kaufen.insgesamt sind wir ca. 9 Hiker, die den gleichen Weg laufen. 

61. Tag, Tentsite, Meile 1668.3, Höhe 1444m

Ich hatte letzte Nacht schlecht geschlafen da ich mir Sorgen gemacht habe. Ich wollte nicht noch mal so einen schwierigen Tag im Schnee verbringen. Ich habe mich immer wieder einen Berghang hinabschlittern sehen… 

Deshalb war ich froh, dass heute ein relativ einfacher Tag war, wenn man es mit gestern vergleicht. Wir sind der Dirtroad durch den Wald gefolgt bis zu einem Parkplatz. Danach folgte die Straße dem alten PCT. Man hat ihn später höher gelegt. Oft hat es nicht wie eine Straße ausgesehen und wir mussten uns mit dem GPS orientieren. Wir mussten auch unsere Mikrospikes anziehen, da es hoch und runter ging. Aber im grossen und ganzen war es easy und wir sind gut voran gekommen. 20 Meilen hatten wir am Ende dieses Tages auf unserem Konto und die Welt sah wieder ein bisschen rosiger aus. 

Seit wir in Oregon waren und auch jetzt in Nordkalifornien, ist der Trail viel anspruchsvoller undcauchvanstrsngender geworden. Da ist zuerst einmal der Schnee, der das Vorwärtskommen erschwert aber der Trail selber ist auch in viel schlechterem Zustand als in Südkalifornien. Auch hier gibt es abgebrannte Wälder, der Trail ist zum Teil total überwuchert und es hat viele umgefallene Bäume wo man rüberklettern muss. Echt anstrengend. Das Problem ist, dass auch hier eine Tonne von Schnee lag und der Trail noch gar nicht bereit ist für die PCT Hiker. Normalerweise kommt man hier ja auch viel später im Jahr durch. 

Wir haben um 18.00 an einer wunderschönen Stelle in der Sonne zu Abend gegessen und sind dann noch die letzten 0.7 Meilen bis zur Campsite gelaufen. 

60. Tag, Tentsite, Meile 1688.2, Höhe 1739m

Was für ein Tag! Wir mussten bald schon den ersten Schneehang mit den Mikrospikes traversieren. Das ging ganz gut da es noch früh und der Schnee fest war. Richtig schwierig wurde es dann im Wald. Den Trail sahen wir gar nicht mehr und wir konnten uns nur noch mit dem GPS orientieren. Im Wald lagen immer noch Tonnen von Schnee und es war teilweise sehr steil! Und ich Idiot habe vor 2 Tagen meine Eisaxt nach Sierra City geschickt. Na ja, ich bin ziemlich oft gestürzt und wer weiß, vielleicht hätte ich mich an der Axt nur verletzt. Wenn man den Umgang mit der Eisaxt beherrscht, kann man wenn man einen Hang runterrutscht, den Sturz aufhalten. Man kann damit auch Tritte schlagen und sich darauf abstützen. Aber eben, ich hatte sie nicht dabei und die anderen auch nicht. Wir sind von dem vielen Schnee überrascht worden, dass hatten wir nicht erwartet. Sonst wären wir nicht nach Ashland gefahren. Es war teilweise grenzwertig und auch gefährlich. Einmal wollte ich D-Hiker helfen, die mit dem Rucksack hängen geblieben war und dabei kam ich selber ins Rutschen und hätte sie beinahe mitgerissen. Wir konnten uns beide an einem Ast festhalten aber meine volle Wasserflasche segelte den Hang hinunter. Ich wollte mich mit dem schweren Rucksack am Ast hochziehen und rutschte wieder, dieses Mal den Hang hinunter. Nach meiner Rutschpartie auf meinem Hintern stellte ich fest, dass ich genau neben meiner Wasserflasche gelandet war. Dieser Sturz musste einfach sein sonst hätte ich zuwenig Wasser gehabt. Ich bin dann wieder zu den anderen hochgeklettert und wir bahnten uns mühsam unseren Weg durch den Wald. Irgendwann hatten wir es geschafft und gönnten uns eine Lunchpause mit unglaublich schöner Aussicht. Die Belohnung für all unsere Mühen im Schnee. Am Himmel war eine Wolke in Regenbogenfarben, die aussah wie eine Fee. Schön! Unser Kampf war aber noch nicht zu Ende. Wir mussten uns noch durch einen schneebedeckten Hang kämpfen, bis wir oben angekommen, endlich auf den schneefreien PCT stießen. Auf dem Weg hinunter zur Grenze von Oregon und Kalifornien mussten wir gefühlte hundert Mal, die Mikrospikes an- und abziehen um über Schneefelder zu kommen. Jedes Mal wenn wir sie auszogen, kam um die nächste Ecke das nächste Schneefeld. Trotz all der Schwierigkeiten hatten wir immer noch gute Laune. 

An der Grenze machten wir eine Pause und trugen uns ins Trailregister ein. Vor uns war genau ein Hiker! Am Tag davor war eine größere Gruppe unterwegs gewesen. Mein neues Lied lautet: Sag mir wo die Hiker sind, wo sind sie geblieben?

Wir haben uns den nächsten Tag angeschaut und mit Schrecken festgestellt, dass es wieder so hoch hinauf geht und in den Schnee. Der Hiker vor uns hatte zudem eine Nachricht hinterlassen, dass dort oben immer noch eine Tonne Schnee liege und man besser die Dirtroad nehmen solle die ein bisschen tiefer liegt. Was wir auch tun werden. 

Wir sind noch weitergelaufen und haben um ca. 19.00 unsere Zelte aufgeschlagen bevor es wieder hoch ging. Wir haben heute mit dem ganzen Schnee nur 12 Meilen geschafft und fingen schon an zu rechnen ob wir genug Essen dabei haben wenn es so weitergeht.

Wie heißt es so schön auf dem Trail: The Sierra Nevada will slow you down, seit heute weiß ich, Oregon und Nordkalifornien auch! 

Wir werden morgen wenn möglich der Dirtroad durch den Wald folgen, denn so ein Abenteuer wie heute brauche ich nicht alle Tage. Bin froh, dass sich niemand verletzt hat. 

59. Tag, Tentsite, Meile 1700.1, Höhe 1706m

Wir waren ca.um 10.30 auf dem Trail, wir sind mit dem Taxi zum Trailhead gefahren. Zuerst waren wie völlig konfus weil wir ja jetzt nach Süden laufen. Wir mussten in unserer GPS App die Richtung ändern und dann ging es los. Wir sind in Ashland/Oregon bei Meile 1715 eingestiegen und sind nach unserem späten Start noch 16 Meilen gelaufen. Es ist alles total anders, viele, viele Bäume, saftig grün und endlos viel Wasser. Ich trage nur noch 1.5lt mit mir rum. Lasst euch nicht von den Angaben der Meilen irritieren, ich zähle jetzt rückwärts bis wir wieder in Lone Pine sind. 

Ich hatte heute keinen guten Tag. D-Hiker und Big Sky sind immer voraus gelaufen und ich bin hinterhergerannt, absolut nicht in meinem Rhythmus. Ich habe nicht Pause gemacht wenn ich es gebraucht hätte sondern wenn sie angehalten haben. Zudem war ich, als es schwierig wurde und man den Trail wegen dem Schnee nicht mehr sehen konnte alleine. Ich bin rumgeirrt, kurz in Panik verfallen und dann habe ich die GPS App konsultiert. Da wir jetzt nach Süden laufen, musste ich das Handy auf den Kopf stellen. Ich war ziemlich verzweifelt und auch verletzt, dass sie nicht auf mich gewartet haben. Ich hatte das Gefühl, immer wenn es schwierig wird auf mich alleine gestellt zu sein. Habe ich schon erwähnt, dass ich kein Navigationshirsch bin? D-Hiker und Big Sky sind ein eingespieltes Team und ich fühle mich momentan wie das dritte Rad am Wagen. Wahrscheinlich muss ich einfach noch meinem Platz finden aber ich hätte es schon nett gefunden wenn sie auf mich gewartet hätten. Als ich sie dann wieder getroffen habe war ich immer noch verheult und hatte keine Lust anzuhalten oder zu reden, deshalb bin ich einfach weiter gelaufen ohne Pause. Das hat sich dann irgendwann gerächt weil ich so fertig war, dass ich dauernd gestolpert bin. D-Hiker hat gemerkt, dass ich ziemlich kaputt war und hat mit mir einen Moment Pause gemacht. Dann ging es mir gleich wieder besser. 

Gegen 18.00 waren wir bei der Tentsite. Es waren noch zwei junge amerikanische Pärchen auf der Campsite. Die hatten die glorreiche Idee bei diesem starkem Wind ein Feuer anzuzünden. Die Funken sind nur so herum geflogen. Hätte der Wind gedreht hätte ich Löcher in meinem Zelt gehabt aber so wie der Wind wehte flogen die Funken auf deren  Zelt. Ich bin dann aus dem Zelt raus und habe gemeint, dass ein Feuer keine gute Idee ist bei starkem Wind. Das Mädchen beim Feuer gab mir recht und groß ein wenig Wasser darüber. Als ich vom Zähneputzen zurückkam war das Feuer unbewacht und die Funken flogen nur so rum. Ich konnte es nicht fassen! Habe dann von meinem eigenen Wasser ins Feuer gegossen und versucht große Steine reinzulegen um das Feuer zu löschen. Dann kamen sie zurück, scheinbar waren sie Wasser holen um das Feuer zu löschen. Langsam wundert es mich nicht, dass wir durch so viele abgebrannte Wälder laufen, wenn ich sehe wie sorglos manche Hiker damit umgehen. Na das Feuer war auf jeden Fall gelöscht und ich konnte mich endlich schlafen legen. 

58. Tag, Reise nach Ashland

Um 6.15 fuhr der Bus nach Reno. Die Haltestelle war direkt vor dem Mac Donalds so konnte ich mir noch einen Kaffee holen. Wir waren schon um 5.30 an der Haltestelle weil Big Sky Angst hatte, dass es zuviele Hiker hat und wir nicht in den Bus kommen. Natürlich waren wir die Ersten😉. Der Bus war relativ klein aber wir passten trotzdem alle rein. Mir tat das Herz weh die Sierra verlassen zu müssen aber wir kommen ja zurück. Die Fahrt dauerte 5 Std. Und 45 Min. Gottseidank gab es nach 2 Std. eine Pinkelpause und nach 3 Std. stoppte der Bus bei einem kleinen Lebensmittelladen. Verhungern mussten wir also auch nicht. 

Um 12.00 waren wir in Reno und da wollten wir das vorreservierte Auto abholen. Jetzt hatte Big Sky aber nicht die richtige Visakarte und dann war die Reservation hinfällig. Die Reservation konnte auch nicht auf jemand anderen übertragen werden und so mussten wir noch 100$ draufzahlen für die kurzfristige Reservation. Die spinnen die Amis! Das Mietauto hat uns 400$ gekostet, das Benzin natürlich extra!!! Gut dass wir zu fünft waren. Dafür hatten wir ein riesiges Auto mit 8 Plätzen. 

Unicorn ist gefahren und sie hatte außerdem Songs der 70er Jahre heruntergeladen. Wir haben den ganzen Weg mitgesungen. Um 19.00 waren wir endlich in Ashland und sind im Roadway Inn abgestiegen. 

Wir sind noch mexikanisch Essen gegangen und dann war es auch schon Zeit fürs Bett 

56. + 57. Tag, Lone Pine, Meile 750.2, Höhe 1118m

D-Hiker und Big Sky hatten heute Erbarmen mit mir, wir sind erst um 6.00 gestartet😉. Habe im Zelt meinen Kaffee gekocht und einen Energieriegel gegessen. Dann konnte es losgehen, wir waren sogar bereits um 5.50 startklar inklusive Stretching😊. 

Es ging nochmal ein wenig hinauf und D-Hiker und ich gingen voraus da Big Sky bei der Quelle, die ein wenig abseits des Weges war,  Wasser holen wollte. Wir beschlossen, dass wir noch genügend Wasser bis zur nächsten Nachfüllmöglichkeit in 7 Meilen haben. Dummerweise haben wir es aber geschafft, an dieser Wasserquelle vorbeizulaufen. In meiner Flasche waren noch ca. 200ml. Ich wollte schon umkehren aber dann bekam ich Wasser von Big Sky und No Time. Bis zum Trailpass waren es nur noch 2 Meilen und dann noch mal 2.3 Meilen zum Parkplatz wo wir hoffentlich einen Hitch nach Lone Pine bekommen würden. 

Der Weg war wieder wunderschön und ich fühlte mich ein bisschen wehmütig die Sierra heute schon wieder zu verlassen. Besonders wenn man bedenkt, dass Mount Whitney, der höchste Berg Amerikas nur ca. 30 Meilen von hier entfernt ist. Das ist ein 4000er den viele PCT Hiker besteigen, trotz dem vielen Schnee. 

Vom Trail Pass runter gab es wieder viel Wasser und ich konnte endlich auffüllen. Am Parkplatz angekommen dauerte es ca. 5 Min. bis wir eine Mitfahrgelegenheit nach Lone Pine organisiert hatten. Es half wahrscheinlich, dass Samstag war und viele Spaziergänger unterwegs waren. Diesen Winter hatte ein Erdrutsch einen Teil der Straße mitgenommen. Wir hatten Glück, dass der Schaden Anfang Juni repariert wurde, sonst hätten wir die 23 Meilen bis Lone Pine auf der Straße zu Fuss laufen müssen😬. 

Als erstes mussten D-Hiker und Big Sky ihre Eiscreme haben und ich meine Cola. Dann gingen wir ein Sandwich essen, nur dass dies ganz anders aussieht als bei uns und gigantisch groß ist. Wir mussten alle drei ein Dogybag verlangen um die Resten mitnehmen zu können. 

Hier ist es ca. 40 Grad heiß!!! Auf der Straße ist es kaum auszuhalten und ich bin froh, dass unser Hotelzimmer klimatisiert ist. Wahrscheinlich können wir erst am Montag weiter, da vorher kein Bus fährt. Müssen wir alles noch rausfinden.  

Wir werden am Montag um 6.15 mit dem Bus nach Reno fahren und um 12.00 dort am Flughafen ankommen. Am Flughafen werden wir ein Auto mieten und nach Ashland fahren, dies sind nochmal ca. 5 Std. Dies ist die schnellste Variante😜. 

In diesem Teil der Sierra wurden übrigens ganz viele alte Western gedreht. Wie z.B. Die Klassiker mit Clint Eastwood. In Lone Pine gibt es in den Restaurants ganz viele Moviebilder mit den Darstellern, die zum Teil sogar signiert sind. Lone Pine ist eigentlich wieder in der Wüste, deshalb ist es hier so abartig heiss aber es ist außerdem das Tor zur Besteigung vom Mount Whitney dem höchsten Berg Amerikas (außer in Alaska, da steht noch ein höherer). 

57. Tag: Hier ist es heiss, heiss, heiss! Am gemütlichsten ist es im gekühlten Hotelzimmer😉. Wir haben bereits eingekauft für die ersten 4 Tage ab Ashland, mein Foodsack ist also wieder richtig schwer. Unicorn und Monarch, 2 Mädels aus Amerika, werden mit uns im Auto mitkommen und dann können wir alle die Kosten teilen. Wir werden einen großen SUV mieten damit wir zu fünft mit unseren Rucksäcken Platz haben. 

Als wir zum Frühstück wollten sind wir Julia (Hungry-G) begegnet, die zur Zeit Trail Angeling zusammen mit Legend macht. Sie hätten uns bis Bishop mitnehmen können. Wir entschlossen uns aber den Bus hier zu nehmen, denn wenn der Bus in Bishop ankommt könnte er schon voll sein. Es hat hier viele gestrandete Hiker, die oben in der Sierra waren und sich entschieden haben, dass es zuviel Schnee hat. Ich glaube wir werden auf dem Trail nach Ashland viele bekannte Gesichter treffen. Von Ashland bis Chester sind es 500 Meilen (800km) die zur Zeit mehr oder weniger schneefrei sind. Mehr als 50% des Trails sind noch schneebedeckt! Ein schwieriges Jahr für uns Thru Hiker. Ob wir den Trail werden beenden können dieses Jahr steht in den Sternen geschrieben aber ich werde mein bestes geben. 

55. Tag, Tentsite, Meile 736.3, Höhe 3153m

Heute bin ich um 3.45 aufgestanden damit wir um 5.00 loskonnten! Das ist mitten in der Nacht. D-Hiker und Big Sky gehen scheinbar immer so früh los und abends um 19.00 sind sie bereits im Bett. Nicht ganz mein Rhythmus aber wir werden sehen. 

Heute war ein sehr anstrengender Tag wir sind von 2500m auf 3100m aufgestiegen. Als wir losgingen war es noch stockdunkel im Wald. Wir mussten gleich mal einen kleinen Bach mit viel Wasser mehrmals überqueren. Big Sky ist auf einem glatten Stein ausgerutscht und umgefallen. Gottseidank hat er sich nur nasse Füße geholt. Der erste Anstieg ging ganz gut und sobald die Sonne draußen war haben wir gefrühstückt. Das große Übel in der Sierra sind die Moskitos, die hat es hier massenweise und sie vermiesen einem das gemütliche Draußen sitzen! DEET heißt das Zaubermittel um sie wenigstens für ein paar Stunden abzuwehren. Pures Gift!

Oben auf dem Sattel lag noch ziemlich viel Schnee und ich habe mich gleich mal verlaufen. Der Trail ist sobald es Schnee hat nicht mehr  gut sichtbar. Big Sky und D-Hiker laufen schneller als ich und deshalb war ich alleine. Es fühlt sich nicht gut an wenn man sich in den Schneebergen verirrt. Ich habe dann auf der App nachgeschaut wo ich bin und dann sah ich auch schon andere Hiker und bin Ihnen gefolgt. Puuuh, nochmal gut gegangen. Auch ein Grund dass ich die High Sierra auf später verschieben werde. Meine Navigationskenntnisse sind echt bescheiden. 

Wir aßen zu Mittag an einem rauschenden Bach, ja in derSierra gibt es dank dem außerordentlich schneereichen Winter sehr viel Wasser. Die Wasserschlepperei hat also ein Ende. Zwei Std. später waren wir wieder unterwegs und es kam noch mal ein nahrhafter Anstieg. Dieser ging jetzt nicht mehr so einfach. Es ging auf 3300m und ich hatte starke Atemnot. Dazu kam noch die Hitze, diese hat mir den Rest gegeben. Ich war völlig am Ende als wir oben ankamen, Big Sky aber auch, er hat auch Mühe mit der Höhe. 

Dann ging es Gittseidank nur noch hinunter bis zur Campsite. Eigentlich wollten wir noch etwas weiter weil wir knapp mit Wasser sind aber wir hatten keine Energie mehr. Einen weiteren Anstieg hätte ich wohl nicht geschafft. 

Ich liege gemütlich in meinem Zelt, draußen ist es noch hell, die Sonne ist erst gerade untergegangen. Bin mal gespannt wie man auf über 3000m schläft.  All zu kalt wird es wohl nicht denn wir sind gerade in einer Hitzewelle. Das ist gut der Schnee soll schön schmelzen.

Morgen sind wir in Lone Pine und dann werden wir nach Ashland in Oregon fahren und Southbound laufen. Das heißt wir laufen zuerst Nordkalifornien und lassen der High Sierra noch etwas Zeit zu schmelzen bevor wir sie von Norden her anpacken. 

54. Tag, Tentsite, Meile 719.1, Höhe 2522m

Also einfach war das Aufstehen nicht heute Morgen. Ich benied die, die liegen bleiben konnten. Aber ich freute mich auch auf die Sierra. Seit Kennedy Meadows sieht die ganze Umgebung total anders aus. Es hat viele Bäume und ist viel grüner. Ja und es hat überall Wasser! Ich bin froh habe ich mich entschieden nach Lone Pine zu laufen, so kriege ich wenigstens einen Taste der High Sierra. 

Zu Beginn musste ich mich wieder durch den altbekannten Katzensand kämpfen. Hört das denn nie auf? Doch dann wurde es immer bergiger und ging stetig hinauf. Viele knorrige Bäume hattest hier aber auch viele tote Bäume. Der Wald hier wird nicht geforstet, man räumt einfach Hindernisse aus dem Weg wenn sie den Trail beeinträchtigen. Oft muss man aber auch um umgefallene Bäume drumrum laufen oder drüber steigen. Das Ganze sieht ziemlich wild aus! 

Ich war heute nicht so fit und der Rucksack fühlte sich ziemlich schwer an. Ich hatte die Eisaxt dabei , Mikrospikes und Schneeteller was sicher 1 kg zu meinem Basisgewicht hinzufügt. Dafür nur für 3.5 Tage zu essen und 2lt Wasser. Ich habe viele Pausen gemacht und lief langsam. Es sind nicht mehr soviele Hiker unterwegs. Schade ist, dass jetzt alles auseinander gerissen wird und man sich aus den Augen verliert. Jeder hat eine andere Strategie dem vielen Weg aus dem Wege zu gehen. 

Ich ging an grünen Bergen entlang, saftigen Wiesen und immer wieder Flüsse, Bäche und Tümpel. Gegen Abend lief ich durch einen Wald und ich sah Spuren von einem Reh vor mir auf dem Trail. Als ich ein bisschen weiter nach vorne schaute sah ich, dass es sich um einen jungen Hirsch handelte, der seelenruhig den Trail hochlief. Als er mich hörte drehte er sich um und schaute mich lange an. Er kam zu dem Schluss, dass ich keine Gefahr für ihn darstellte und fing in aller Ruhe anGras zu fressen bevor er weiter den Trail hochlief. Er schaute immer wieder zurück. Das war richtig schön😊. Nach 18.00 war ich bei der Quelle vor der Campsite und filterte noch 2lt Wasser. Von oben winkte mir bereits D-Hiker. Die beiden waren schon Bett fertig! So ist das halt wenn man um 4.00 aufsteht😉. In der Abenddämmerung wird man von den Moskitos aufgefressen, ich stellte deshalb schnell mein Zelt auf und beschloss im Zelt zu essen. Big Sky meinte es würde eine sehr kalte Nacht werden auf 2500m. Aber ich konnte es mir nicht so recht vorstellen da es den ganzen Tag sehr heiss war. Habe trotzdem vorsichtshalber die Rain Fly aufgebaut und das warme Schlafsack Inlet bereitgelegt. Sie wollen morgen auch wieder um 5.00 los da es sehr heiss werden soll und ein langer Aufstieg bevorsteht. Bin ja mal gespannt wie ich die Höhe über 3000m vertrage. 

51., 52. + 53. Tag, Kennedy Meadows, Meile 702.2, Höhe 1884m

Ich bin in Kennedy Meadows!!! Die Wüste liegt hinter mir und ich stehe am Tor zur Sierra Nevada. Wow! Das fühlt sich gerade ziemlich unwirklich an. Ich bin 1124km durch die Wüste gelaufen ohne zu verdursten😉 und zudem war es viel schöner und abwechslungsreicher als erwartet. 

Heute Nacht war ich froh, dass ich die Rain fly auf das Zelt gemacht hatte, denn es war bitterkalt und mit Rain fly ist es im Zelt gleich ein paar Grad wärmer. Um 6.30 bin ich los, seit langem wieder mal alleine,  und wie immer hatte ich zunächst Startschwierigkeiten. Nach 1.5 Meilen habe ich bereits an einem sonnigen Plätzchen gefrühstückt. Mein Gas war fast alle und es hat ein bisschen länger gedauert bis es gekocht hat aber ich bekam doch noch ein warmes Frühstück. Der Trail war mit wenigen Ausnahmen recht einfach und ich kam gut voran. Mein Knöchel schmerzte auch nicht, der hat scheinbar nur Probleme mit schwierigem Gelände wie losem Geröll. 

Als ich am Manter Creek ankam war es erst 12.30. Unicorn meinte es seien nur noch 8 Meilen bis Kennedy Meadows und da ich mich gut fühlte beschloss ich bis KM durchzulaufen. Vorher machte ich aber noch eine Stunde Mittagspause.  Da ich soviel Essen bekommen hatte, ass ich Kartoffelstock zum Mittagessen😊. Dann konnte ich wieder voller Energie loslegen. Es motivierte mich natürlich Mermaid nochmal zu treffen. Ich kam an einem richtigen Fluss vorbei, einer der von der Schneeschmelze angeschwollen war und ich überlegte wo ich ihn überqueren würde wenn ich müsste. Denn in der Sierra Nevada gibt es nur wenige Brücken und viele Flüsse müssen durchquert werden. Ich weiß nicht ob ich mich getraut hätte denn er hatte sehr viel Wasser. Genau deshalb werde ich die High Sierra wohl auf später verschieben müssen. 

Um 18.00 bin ich in Kennedy Meadows eingelaufen. Es ist hier Tradition, dass jeder Hiker mit frenetischem Applaus der Fellowhikers empfangen wird. Mein Applaus war besonders groß da viele mitbekommen haben, dass ich einen verstauchten Knöchel habe und alle haben sich mit mir gefreut, dass ich es trotzdem geschafft habe. Ich war mal wieder den Tränen nahe und außerdem sehr stolz hier zu sein. Ich habe jetzt ein Viertel des Weges zurückgelegt und außerdem die Wüste hinter mir gelassen. 

Mermaid wird morgen Richtung Lone Pine aufbrechen, das Mädel hat es immer so eilig, aber ich werde sie wahrscheinlich am Freitag in Lone Pine sehen. Eine Gruppe von uns wird am Donnerstag Richtung Chester fahren. Wir haben beschlossen die High Sierra auf später zu verschieben. Es hat einfach noch zuviel Schnee und das wahre Problem sind die Flussüberquerungen mit dem Hochwasser. Ich möchte nämlich nicht mein Leben riskieren dafür ist es im Moment zu aufregend😉.

52. Tag: 

Heute morgen bin ich um 7.00 aufgestanden und habe mich schnell angezogen da ich wusste, dass um 7.45 ein Shuttle zu Grumpy Bears geht für das Frühstück. Legend war auch da und er hat uns schon um 7.30 zu Grumpys gefahren. Als wir ankamen war noch geschlossen und wir mussten warten, bis Mr. Grumpy bereit war. Ja und was für ein Frühstück wir dann bekamen! Zuerst ein Teller mit 2 Spiegeleier, Kartoffeln und Speck, da hatte ich eigentlich schon genug! Dann kam aber noch ein Pancake so groß wie eine Pizza und ca. 4cm dick!!! Die spinnen die Amis! Ich habe vielleicht ein 1/8 von dem Monster gegessen. Dann gab es noch eine Pancake Challenge, das Ding war dann etwa 3x so groß wie unser Pancake! Ich weiß nicht ob der junge Mann es geschafft hat aber mir wurde nur schon beim Anblick schlecht🤢! Wenn du es schaffst musst du die Rechnung nicht bezahlen. 

Dann ging es zurück zum General Store wo wir hinter dem Haus campen dürfen. Der offizielle Campingplatz wäre nämlich nochmal 2.5 Meilen weiter. Ich holte meine Mailboxes mit den Wintersachen für die Sierra ab und meine neuen Schuhe. Ich habe die gleichen wie vorher aber mit höherem Schaft. Kommt mir gerade recht mit meinem verstauchten Knöchel. Ja und dann kam die lange ersehnte heiße Dusche! Endlich! Nach mehr als einer Woche in der Wildnis kann man sagen, dass es sich gelohnt hat😜. Ich habe meine Haare und meinen Körper 2x eingeseift und trotzdem waren meine Füße immer noch nicht sauber. Ich könnte eine Bürste gebrauchen😬. Aber es fühlte sich himmlisch an! Anschließend habe ich meine dreckige Wäsche in die Waschmaschine geworfen und 2x soviel Waschpulver reingetan damit es auch ja gut riecht😉. 

Als alles erledigt war habe ich mich auf die Terrasse gesetzt und ein Bier getrunken. Es kommen laufend neue Hiker an und dann wird wieder gejubelt und geklatscht. Einige kennt man viele hat man noch nie gesehen. 

D-Hiker und Hungry-G sind auch angekommen. Hungry-G ist gehitched, sie wird den PCT hier beenden. Sie hat einerseits Probleme mit dem Fuß und andererseits möchte sie einfach in Amerika herumreisen. Schaaaade! David ist noch nicht hier, er soll sich langsam beeilen sonst sehe ich ihn nicht mehr. 

Scheinbar ist ein Junger Bär kurz vor Kennedy Meadows sehr aktiv gewesen. Dem einen Hiker hat er während dem Lunch den Foodsack gestohlen und ist damit abgehauen  und bei einem anderne, der unterwegs war hat er von hinten den Rucksack gepackt. Der Mann hat sich gewehrt und konnte den Bär vertreiben. D-Hiker hat ihn gerade nach dem Kampf mit dem Bär getroffen und der Hiker war völlig fertig. Er scheint sich bei dem kleinen Bach 1.9 Meilen vor Kennedy Meadows im Gebüsch  rumzutreiben. Wahrscheinlich wir der Bär bald erschossen, da es sich um einen Problembären handelt. Ich bin mir sicher, dass er von Touristen gefüttert wurde und so auf den Geschmack kam. Mir ist er Gottseidank nicht begehnet. 

53. Tag: Ich werde doch nicht nach Chester fahren sondern nach Ashland in Oregon. Schade dass Mermaid so schnell weiter ist sonst hätte ich das Ganze noch mit ihr besprechen können. Ich kann sie auch nicht via WhatsApp erreichen da ich in Kennedy Meadows keinen Empfang habe. 

Hungry-G, Greg und ich würden von einer älteren Dame namens Carry zu sich nach Hause eingeladen für Salat und Spaghetti. Da konnten wir natürlich nicht nein sagen😊. Sie wohnt in einem schönen Haus ganz in der Nähe. Wir stiegen in ihren alten Pick up und führen zu Carrys schönen zu Hause. Als wir mit einem Glas Weißwein auf dem Balkon saßen ging schon bald die Sonne unter. Greg durfte sogar eine Dusche nehmen. Wir hatten erst am gestrigen Tag geduscht und fühlten uns sauber genug. Bis das Essen bereit war dauerte es ziemlich lange und das Einzige was mich stresste war, dass ich am nächsten Tag raus hiken würde und deshalb früh aufstehen musste. D-Hiker und Big Sky werden schon um 5.00 losgehen und das ist mir eindeutig zu früh. Ich weiß wo die beiden campieren werden und werde am Abend zu ihnen stossen. Greg habe ich erst heute kennengelernt aber er ist sehr symphatisch und hatte viele Geschichten zu erzählen z.B. über die Schildkröten in der Mojavi Wüste wo er zuletzt gearbeitet hat. Die Zeit bis zum Essen war deshalb sehr kurzweilig und wir genossen es auf dem Balkon zu sitzen und Weißwein zu trinken wie zivilisierter Menschen das so tun und nicht wie der Hikertrash, der wir momentan sind. Das Essen war ausgezeichnet und wir hatten ein richtiges Candle Night Dinner mit interessanten Gesprächen z.B. über Trump. Ich habe noch keinen Amerikaner getroffen der mit dem jetzigen Präsidenten zufrieden gewesen wäre. Alle meinten er müsse gehen und zwar bald! Auch dass sich in Amerika viel ändern müsse. Um 22.30 fuhr uns Carry zurück zum General Store. Als einziger Dank wünscht sie sich eine Weihnachtskarte von uns. Das lässt sich machen😊. 

Ich habe im Dunkeln mit der Taschenlampe mein Zelt nicht auf Anhieb gefunden. Ich habe meinen Wecker auf 5.00 gestellt aber Ichbewusstsein echt nicht ob ich es schaffe aufzustehen…🙄.