116. Tag, Bear Creek Tentsite, Meile 872.2, Höhe 2735m

Heute Morgen sind wir ca. 1 Meile, bis zur Anlegestelle für die Fähre nach Vermillion Valley Resort, gelaufen. Wir waren zu früh und deshalb gab es nochmals Frühstück. Anschließend habe ich im See noch ein paar Sachen ausgewaschen und dann nur noch die Sonne und den See genossen. Um 9.45 ging es dann mit der Fähre nach VVR.  Leider war das Restaurant für die nächsten 2 Tage geschlossen weil sie irgendeinen Schaden zu beheben hatten. Die Hiker Box in VVR ist der Hammer! Wir konnten praktisch unseren ganzen Resupply aus dieser Box machen. Vielen herzlichen Dank an die JMT Hiker (John Muir Trail)! Da fand man nur das Beste vom Besten wie z. B.  Mountain House Dinners😍. Wir haben unser Essen auf 7 Tage aufgestockt bis Bishop. Wir hoffen das reicht und vor allem, dass wir wieder etwas schneller vorwärts kommen. 

Das Mittagessen haben wir auch gleich aus der Hiker Box genommen. Ich hatte Cous Cous, Gemüse und Rindfleisch. Etwas fade gewürzt aber ich habe mit Salz nachgeholfen. Dazu ein kühles Bier welches erst noch vom Resort gesponsert war. So günstig haben wir noch nie gegessen und Ressuply gemacht😉. 

Um 12.30 haben wir uns zum Trailhead vom Bear Ridge Trail fahren lassen und sind die 5.7 Meilen zum PCT zurückgelaufen. Die Fähre wäre erst wieder um 16.00 gefahren und so lange wollten wir nicht warten. 

Der Bear Ridge Trail war sehr steil und ging nur in eine Richtung nämlich hinauf. Es war heiss und es braute sich ein Gewitter zusammen. Es hat auch ein bisschen geregnet aber das Gewitter ist wieder einmal in eine andere Richtung abgezogen. 

D-Hiker hat in VVR ihr Footprint (Zeltunterlage) liegen lassen welches sie zum trocknen ausgelegt hatte. Ein Hiker hat sich bereit erklärt in VVR anzurufen und das Footprint nach Bishop senden zu lassen unser nächster Zwischenhalt. Er hat es mit seiner Kreditkarte bezahlt und wollte kein Geld von D-Hiker. Er sei reich hat er gemeint…

Wir campen heute Nacht neben dem Bear Creek. Dies ist einer der drei gefährlichen Flüsse die wir queren müssen. Er donnert ganz schön und wir konnten uns bereits von seiner Größe und von der starken Strömung beeindrucken lassen. Wir wissen von Pegasus, einer Amerikanerin, dass wir ihn nicht queren sollen wenn er den Trail kreuzt sondern erst weiter unten wenn er sich teilt. Dann müssen wir zwei Flüsse überqueren aber dafür nicht mehr so große. 

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